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Andritz mit Ergebnissen für das 1. Quartal 2019 zufrieden

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ verzeichnete im 1. Quartal 2019 eine insgesamt zufriedenstellende Geschäftsentwicklung. Der Auftragseingang betrug knapp 1,7 Milliarden Euro und lag damit um rund 8% über dem Vorjahresvergleichsquartal.

Umsatz und EBITA konnten um jeweils rund 15% gesteigert werden. Die    wesentlichen Finanzkennzahlen entwickelten sich wie folgt:

  • Der Auftragseingangerreichte mit 1.658,1 Millionen Euro (MEUR) ein gutesNiveau und lag um 8,2% über dem Vorjahresvergleichsquartal (Q1 2018: 1.532,8 MEUR). Hauptverantwortlich für den Anstieg ist der Geschäftsbereich Pulp & Paper, der den Auftragseingang im Jahresvergleich um über 75% steigern konnte. Rückläufig waren die Auftragseingänge in den Bereichen Hydro sowie Metals, die beide mit anhaltend schwierigen Marktbedingungen konfrontiert waren.
  • Der Auftragsstandper 31. März 2019 betrug 7.260,9 MEUR und ist damit gegenüber ultimo 2018 (31. Dezember 2018: 7.084,3 MEUR) weiter angestiegen.
  • Der Umsatzentwickelte sich erfreulich und lag mit 1.489,2 MEUR um 15,4%über dem Vorjahresvergleichsquartal (Q1 2018: 1.291,0 MEUR). Bis auf Hydro konnten alle Geschäftsbereiche den Umsatz im Jahresvergleich – zum Teil deutlich – steigern.
  • Im Gleichschritt mit dem Umsatz stieg auch das EBITAund erreichte 82,8MEUR (+15,5% vs.Q1 2018: 71,7MEUR). Damit einhergehend betrug die Rentabilität der Gruppe (EBITA-Marge) unverändert 5,6% (Q12018: 5,6%).  Während der Geschäftsbereich Pulp & Paper Ergebnis und Rentabilität im Jahresvergleich deutlich steigern konnte, reduzierte sich das EBITA im Bereich Metals deutlich. Hauptgrund dafür sind zum einen die Abarbeitung margenschwacher Projekte sowie eine Unterauslastung im Bereich Metals Forming.
  • Das EBITreduzierte sich im Jahresvergleich von 64,4 MEUR auf 52,9 MEUR – im Wesentlichen durch die gestiegenen Abschreibungen von immateriellen Vermögensgegenständen (einschließlich einer Wertminderung für Firmenwerte von 4,5 MEUR).
  • Das Finanzergebnisreduzierte sich durch die im Jahresvergleich niedrigere durchschnittliche Nettoliquidität sowie die Aufnahme eines Schuldscheindarlehens im dritten Quartal 2018 auf -6,4MEUR (Q1 2018: -1,4MEUR). Damit einhergehend verringerte sich das Konzernergebnis(nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) auf 33,6 MEUR (Q1 2018: 44,0 MEUR).

AUSBLICK FÜR 2019: DEUTLICHER ANSTIEG BEIM UMSATZ, UNVERÄNDERTE RENTABILITÄT

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die ANDRITZ-GRUPPE aus heutiger Sicht unverändert einen deutlichen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr.

Hauptgründe dafür sind die anhaltend gute Auftragsentwicklung und der damit verbundene hohe Auftragsstand per ultimo März 2019 sowie auch die Umsatzbeiträge der 2018 erworbenen Unternehmen.

Hinsichtlich der Rentabilität erwartet ANDRITZ aus heutiger Sicht nunmehr nur eine gegenüber dem Vorjahr weitgehend unveränderte operative EBITA-Marge (EBITA-Marge 2018 vor a.o. Sondereffekten:6,9%). Der Grund dafür sind nicht eingetretene Verbesserungen im Bereich Metals Forming sowie eine gegenüber dem außerordentlich hohen Vorjahresvergleichswert geringfügig niedrigere Rentabilität im Bereich Pulp & Paper.

Dr. Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender der ANDRITZ AG: „Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal war zufriedenstellend und lag im Großen und Ganzen im Rahmen unserer Erwartun-gen. Da wir auch mittelfristig von einer anhaltenden Schwäche am weltweiten Automobilmarkt ausgehen, werden wir in den kommenden Wochen die Notwendigkeit von möglichen Restrukturierungsmaßnahmen im Bereich Metals Forming umfassend evaluieren. Ziel ist es, die Kapazitäten und Kostenstrukturen an die schwierigen Marktbedingungen nachhaltig anzupassen und damit die Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte am Markt sicherzustellen.“

Quelle: andritz.com

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