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Der Krefelder Schlackenaufbereiter C.C. Umwelt gehört nun zur Blue Phoenix Gruppe

Mit Kaufvertrag vom 9. Februar 2021 wird die in Krefeld ansässige C.C. Umwelt ein Tochterunternehmen des Schlackenverwerters Blue Phoenix Gruppe. Der Kauf durch das in Rotterdam (Niederlande) ansässige Unternehmen gilt rückwirkend zum 30. November 2020.

Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt.

C.C. Umwelt ist eines der führenden Unternehmen in Deutschland für die Entsorgung, Aufbereitung und Verwertung von Müllverbrennungsschlacken, die Entsorgung von Rauchgasreinigungsmassen (Filterstäube) aus Müllverbrennungsanlagen sowie die Aufbereitung und Entsorgung mineralischer Spezialabfälle. C.C. betreibt neben Krefeld sechs weitere Standorte: in Hagen, Würzburg, Schwandorf, Bleicherode/Sollstedt, Hamm und Menteroda.

Zwölf Millionen Euro in Technologie investiert

Maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg der C.C. Umwelt in der jüngeren Vergangenheit waren unter anderem zwölf Millionen Euro an Investitionen in die technische Ausstattung insbesondere der Schlackenstandorte in Krefeld, Hagen, Würzburg und Schwandorf. Dadurch verfügt C.C. Umwelt mittlerweile über hochmoderne Anlagen mit einer maximalen Schlacken-Aufbereitungstiefe und -Durchsatzkapazität. Durch die Modernisierungen ist das Unternehmen zu einem Technologieführer in der deutschen Kreislaufwirtschaft geworden.

Quantensprung mit der „Stratego“-Metallveredelung

Die wichtigste technische Weiterentwicklung hat C.C. Umwelt im Jahr 2019 erreicht: Das Unternehmen hat am 19. Juli 2019 am Hauptsitz im Krefelder Hafen die selbstentwickelte „Stratego“-Anlage zur Metallveredelung feierlich in Betrieb genommen. Die Technologie dieser Anlage ist wegweisend. Mit ihr lassen sich Nichteisenmetalle (NE-Metalle) sortenrein aus Müllverbrennungsschlacken aller C.C.-Standorte extrahieren.

Stratego trennt leichte NE-Metalle (vor allem Aluminium) von schweren NE-Metallen (insbesondere Kupfer, Gold, Silber, Platin und Palladium). Zuvor hatte C.C. Umwelt die Metalle lediglich als Gemisch an Metallveredler verkauft. Nun ist das Unternehmen selber einer und stellt die Stratego-Metallveredelung auch anderen Unternehmen als Dienstleistung zur Verfügung.

Top-Technologien an noch mehr Standorten

Mit dem Übergang an die Blue Phoenix Gruppe wachsen insbesondere bei der Nichteisenmetallveredelung die beiden führenden Technologien zusammen: die Aufbereitungsanlage der Blue Phoenix und die Stratego-Anlage der C.C. Umwelt. Kunden profitieren dadurch von langfristig verfügbaren Dienstleistungen auf höchsten technischen Niveaus.

Für die kommenden fünf Jahre plant die Blue Phoenix Gruppe mit C.C. Umwelt, weitere Standorte in Deutschland und Europa zu eröffnen.

Der nächste Schritt in eine erfolgreiche Zukunft

C.C. Umwelt-CEO Dieter Kersting sagt: „Das Management der C.C. Umwelt sieht in dem neuen Partner Blue Phoenix den Garanten für die konsequente Weiterentwicklung der C.C. Dabei geht es insbesondere um immer bessere End-of-Waste-Technologien im Zusammenhang mit der Schlackenaufbereitung. Und um die Expansion in Deutschland und Europa. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt in eine erfolgreiche Zukunft.“

Auch Paul Knight, CEO der Blue Phoenix Gruppe, freut sich über die Transaktion: „Wir sehen C.C. Umwelt als ideale geographische Ergänzung unseres Leistungsportfolios und werden rasch gemeinsam weiterwachsen.“

Paneuropäisches Schwergewicht in der Schlackenaufbereitung

Die Blue Phoenix Gruppe entstand im Jahr 2015 durch die Fusion der englischen Ballast Phoenix und der niederländischen Inashco. Blue Phoenix beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter. Mit dem Zusammenschluss mit der C.C. Umwelt entsteht ein Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern, dass in Deutschland, England und den Niederlanden eine führende Rolle einnimmt.

Quelle: C.C. Umwelt GmbH