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Veolia will Suez übernehmen

Veolia (VIE) hat bekannt gegeben, dass es dem Unternehmen Engie (franz. Energieversorger) ein festes Angebot zum Erwerb von 29,9 % der von ihm gehaltenen Suez-Aktien unterbreitet hat.

Dieses Angebot folgt Engies Ankündigung am 31. Juli 2020, eine strategische Überprüfung einschließlich seiner Beteiligung an Suez einzuleiten.

Dieses Angebot zu einem Preis von 15,50 € pro Suez-Aktie, das sofort umgesetzt werden kann, gilt bis zum 30. September 2020. Der vorgeschlagene Preis von 15,50 Euro pro Aktie entspricht einer Prämie von 50 % gegenüber dem Schlusskurs von Suez am 30. Juli, unberührt von der Ankündigung von Engies Absichten. Das vom Vorstand von Veolia einstimmig genehmigte Angebot würde in bar ausgezahlt.

Wenn es von Engie akzeptiert wird, beabsichtigt Veolia nach dem Erwerb der 29,9 % der Suez-Aktien, ein freiwilliges Übernahmeangebot für die verbleibenden Suez-Aktien einzureichen. Die Einreichung dieses freiwilligen Übernahmeangebots wird abgeschlossen sein, sobald die erforderlichen behördlichen Genehmigungen, insbesondere in Bezug auf den Wettbewerb, innerhalb von 12 bis 18 Monaten vorliegen.

Veolia behält sich das Recht vor, das öffentliche Angebot jederzeit vor Erhalt dieser Genehmigungen einzureichen. In Übereinstimmung mit den Börsenbestimmungen werden die Merkmale des öffentlichen Angebots und insbesondere sein Preis zum Zeitpunkt seiner Einreichung festgelegt. Der Preis berücksichtigt den an Engie gezahlten Preis für seinen 29,9 %igen Aktienblock, der eine wichtige Referenz darstellt, und gegebenenfalls alle nachfolgenden wesentlichen Ereignisse, die Suez betreffen. Der Vorschlag von Veolia an Engie beinhaltet die Zusage von Engie, seinen verbleibenden Anteil von 1,8 % an Suez zum öffentlichen Angebot beizutragen.
Die gesamte Transaktion würde sich ab dem ersten Jahr positiv auswirken, erklärte Veolia. Die Konzernverschuldung würde unter Kontrolle bleiben und es dem Unternehmen ermöglichen, sein Investment-Grade-Profil beizubehalten.

Vor dieser Transaktion hat Veolia bereits die begrenzten kartellrechtlichen Probleme identifiziert, die eine solche Transaktion mit sich bringen würde, und sich für Abhilfemaßnahmen gerüstet. So hat Veolia einen Erwerber für die französischen Wasseraktivitäten von Suez identifiziert, Meridiam, ein französisches Infrastrukturmanagementunternehmen, das in der Lage ist, Wettbewerb und Beschäftigung zu erhalten. Meridiam hat sich formell zu dieser Akquisition verpflichtet.

Alle französischen Wasseraktivitäten von Suez sowie die mit dieser Division verbundenen Engineering- und F & E-Teams würden von diesem langfristigen französischen Käufer übernommen.

Meridiam ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Investitions- und Infrastrukturmanagement für öffentliche Dienstleistungen, das Suez Eau France Zugang zu den finanziellen Ressourcen verschafft, die es zur Realisierung seines Wachstumspotenzials und seiner industriellen Ambitionen benötigt.

Darüber hinaus würden die anderen identifizierten Wettbewerbsbereiche bestimmte Abfallbewirtschaftungsaktivitäten in Frankreich und in sehr wenigen Fällen außerhalb Frankreichs betreffen.

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