Der bvse informiert den Mittelstand über Abfall, Sekundärrohstoffe, Recycling und Entsorgung.

Menu
Sie sind hier:

Maßnahmenpaket bringt dringend nötige Liquidität in die Unternehmen

Überbrückungshilfen, Verlustverrechnung, degressive Abschreibung von Investitionsgütern: Das Bundeskabinett hat heute zentrale Bestandteile des Konjunkturpakets auf den Weg gebracht.

„Das sind wichtige Impulse, die unsere Unternehmen dringend brauchen. Die Beschlüsse werden vielen Unternehmen in der nach wie vor schwierigen Lage helfen.“, sagt DIHK-Präsident Eric Schweitzer. „Jetzt sollten noch die letzten Detailfragen geklärt werden, damit die Maßnahmen auch rasch ihre Wirkung erzielen.“
 
In einem ersten Schritt können kleine und mittlere Unternehmen, die von der Corona-Krise besonders schwer getroffen sind, mit finanziellen Überbrückungshilfen rechnen. „Trotz der schrittweisen Lockerungen dauern die Umsatzeinbrüche in vielen Branchen deutlich länger an als noch vor Wochen erwartet. Die Lage spitzt sich vor allem dort zu, wo der Lockdown wegen Beschränkungen bis zuletzt anhielt oder sogar noch anhält“, erklärt Schweitzer.

Umso wichtiger ist es, sie jetzt mit Liquidität über die nächsten Monate zu bringen“. Die Überbrückungshilfen sollen ab einem Umsatzrückgang von mindestens 40 Prozent in den kommenden Monaten greifen und vor allem laufende Fixkosten wie Mieten, Elektrizität oder Zinsen für Kredite, aber auch Ausbildungsvergütungen unterstützen. „Ohne diese Maßnahmen würde unsere von kleinen und mittleren Firmen geprägte Unternehmenslandschaft ernsthaft in Gefahr geraten. Und das durch eine Pandemie, und nicht durch unternehmerische Fehlentscheidungen.“
 
Verabschiedet hat das Kabinett außerdem steuerliche Änderungen wie die Ausweitung des Verlustrücktrags, die Senkung der Mehrwertsteuersätze oder die degressive Abschreibung von Investitionsgütern. „Dieses Maßnahmenpaket bringt dringend nötige Liquidität in die Unternehmen und sorgt gleichzeitig dafür, dass Betriebe auch wieder in ihre eigene Zukunft investieren können“, sagt der DIHK-Präsident. Konkret können Unternehmen pauschal 30 Prozent ihrer Corona-bedingten Verluste für dieses und nächstes Jahr direkt vom Finanzamt zurückbekommen. „Gut wäre aber, dabei nicht nur mit  Gewinnen aus dem Vorjahr, sondern auch aus 2018 verrechnen zu können“, fordert Schweitzer. „Damit könnten noch mehr Unternehmen die jetzt anfallenden Verluste geltend machen.“

Icon Mitglieder Mitglied werden Presse top

Wir benutzen lediglich technisch notwendige Sessioncookies, die das einwandfreie Funktionieren der Internetseite gewährleisten und die keine personenbezogenen Daten enthalten.