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Im bayernhafen Passau wurden 2019 insgesamt 351.665 t Güter per Schiff und Bahn umgeschlagen, 6 % mehr als im Vorjahr. (Bildquelle: bayernhafen Passau / Ziegler)

Hohe Schnittstellen-Kompetenz im bayernhafen Passau

Im bayernhafen Passau wurden 2019 insgesamt 351.665 t Güter per Schiff und Bahn umgeschlagen, 6 % mehr als im Vorjahr.

Der bayernhafen Passau hat 2019 seinen Weg konsequent fortgesetzt, Langstreckenverkehre durch passgenaue Infrastruktur weg von der Straße auf die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu verlagern. So umfasste der Schiffs- und Bahngüterumschlag im bayernhafen Passau im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 351.665 t – gegenüber den 331.759 t vom Vorjahr ein Plus von 6 %.

Per Schiff wurden 299.789 t in 2019 umgeschlagen. Das sind 1,9 % mehr als im Rekord-Niedrigwasserjahr 2018. Ein dickes Plus gab es beim Bahnumschlag, der um 37,8 % auf 51.876 t zulegte. Hauptumschlaggüter per Bahn waren 2019 Zement, Holz und Fahrzeuge. Den größten Anteil an der Schiffstonnage machten Agrargüter aus. Auch die RoRo-Verkehre, die Passau über Enns mit Vidin und Ruse in Bulgarien verbinden, sowie die Schwergut- und Volumentransporte spielen weiterhin eine große Rolle. So wechselten im Oktober 24 Biertanks auf ihrem Weg von Unterfranken zur tschechischen Brauerei Budweiser Budvar im bayernhafen Passau ihr Transportmittel: vom Binnenschiff auf den Lkw. Bei den Schwergutumschlägen kam auch der Anfang 2019 in Betrieb genommene hafeneigene Mobilkran zum Einsatz.

Der bayernhafen Passau ist mit seiner Schnittstellen-Kompetenz ein Garant der Verkehrsverlagerung. Denn weil im Hafen die Verkehrsträger effizient verknüpft werden, entscheiden sich Unternehmen dafür, Bahn und Binnenschiff auf der Langstrecke als Alternative zum Lkw einzusetzen. So trägt der bayernhafen wesentlich dazu bei, dass Verkehrsträger nach ihren Stärken eingesetzt werden. Dies entlastet die Straßen und spart CO2 ein.

„Wir bündeln Gütervolumina und verknüpfen Verkehrsträger“, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „damit sind wir die Schlüsselstelle der Verkehrsverlagerung. Wir agieren ganz ähnlich wie die Wechselzonen beim Triathlon: Bezogen auf die gesamte logistische Kette stehen wir nur kurz im Fokus, aber da muss alles stimmen. So wie in den Wechselzonen beim Triathlon jedes Detail zählt, muss auch bei uns jeder Handgriff sitzen. Güterumschlag im Hafen setzt das optimale Zusammenspiel gemeinsam mit unseren Kunden voraus, und das Team muss perfekt eingespielt sein. Grundvoraussetzung ist die Kapazität der Hafeninfrastruktur.”

2019 hat bayernhafen Investitionen am Standort Passau von 1,5 Mio. Euro in die Vorbereitung von Flächen und in seine Hafeninfrastruktur angestoßen: darunter in Siloanlagen im Passau-Schalding sowie in den Ausbau der Liegeplatz­infrastruktur für Flusskreuz­fahrtschiffe am Standort Passau-Racklau. Für 2020 plant bayernhafen in Passau über mehrere Jahre laufende Investitionen in Höhe von 3 Mio. Euro anzustoßen.

Flusskreuzschifffahrt

2019 legten im bayernhafen Passau insgesamt 299 Flusskreuzfahrtschiffe an, davon 266 in der Racklau, ein Plus von insgesamt 17,7 % gegenüber 2018.

Quelle und weitere Informationen: www.bayernhafen.de

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