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KRU empfiehlt Substitutionsquote als Erfolgsmaßstab für Recycling

Die Ressourcenkommission am UBA (KRU) spricht sich für die Einführung einer Substitutionsquote als  realistischen Erfolgsmaßstab für die Kreislaufwirtschaft aus und hat dazu eine Publikation veröffentlicht.

08 15 UBA SubstitutionsquoteDie Substitutionsquote zeigt, welche Mengen an Primärrohstoffen durch Recylingrohstoffe ersetzt werden.

Die Ressourcenkommission macht in ihrer im August veröffentlichten Publikation deutlich, dass zusätzlich zur Betrachtung des Ressourcenverbrauchs und der Rohstoffproduktivität, die Menge an Ressourcen, die über das Recycling im Wirtschaftskreislauf bleibt, als essentielle Größe für die Bewertung der Ressourcennutzung zu berücksichtigen sei.

Aus diesem Grund empfiehlt die KRU die Einführung einer Substitutionsquote, die die Materialmengen einschließt, die als Sekundärrohstoffe in die Produktion/Verwertung zrückgeführt werden und dort primäre Rohstoffe ersetzen. Aber auch die Qualität des Recyclings soll darin erfasst werden und Klarheit darüber, welches Primärmaterial mit welcher Funktion ersetzt wird.

Weiterhin soll erreicht werden, dass einzelne Materialien und Elemente ausgewiesen werden – zunächst auf nationaler Ebene, mittel- bis langfristig dann auch auf branchen- und produkt(gruppen)spezifischer Ebene.

"Durch die Einführung einer Substitutionsquote wird auf politischer Ebene fassbar, wie recycelte Sekundärrohstoffe genutzt werden. Außerdem können Ziele für die Rückführung von Rohstoffen definiert werden", heißt es auf der Webseite des UBA.

Die Publikation zum Download

Quelle: umweltbundesamt.de

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