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Fachkräftemangel besonders stark in Bau und Industrie

Der Fachkräftemangel in Deutschland hat im letzten Jahr noch einmal zugenommen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Arbeitsmarktreports 2019, den die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) am 13.03.2019 vorstellte.

Von den mehr als 23.000 befragten Unternehmen gaben 49 Prozent an, dass sie im Jahr 2018 offene Stellen längerfristig nicht besetzen konnten, weil sie keine passenden Arbeitskräfte dafür fanden (2017: 47 Prozent).

Wie die Statista-Grafik zeigt, sind einige Wirtschaftszweige stärker vom Fachkräftemangel getroffen als andere. In der Baubranche suchten 61 Prozent der Unternehmen 2018 vergeblich nach passenden Mitarbeitern. In der Industrie war es mehr als jedes zweite der befragten Firmen (53 Prozent), vor allem in technikorientierten Bereichen wie dem Werkzeugmaschinenbau fehlten laut DIHK qualifizierte Bewerber. Etwas besser sah die Situation im Handel aus, wo der Personalbedarf 2018 nicht so groß war.

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, plädierte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks unter anderem für die Förderung der beruflichen Bildung, die Stärkung digitaler Kompetenzen und für eine Erleichterung bei der Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland.

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Quelle: de.statista.com

 

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