Der bvse informiert den Mittelstand über Abfall, Sekundärrohstoffe, Recycling und Entsorgung.

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Links: Die Trennhinweise von ALDI NORD und ALDI SÜD (Quelle: obs/ALDI).. Rechts der EDEKA-Wegweiser für die richtige Tonne (Quelle: obs/EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG)

ALDI und EDEKA mit Trenn- und Recyclinghinweisen

Der Handel setzt sich für eine richtige Abfalltrennung ein und gibt den Verbraucherinnen und Verbrauchern dazu praktische Hilfestellung.

Im Vorfeld des heute stattfindenden sogenannten Plastikgipfels zur freiwilligen Vermeidung von Plastikabfällen haben gestern ALDI SÜD und ALDI NORD (siehe hier) sowie Edeka (siehe hier) ihre Trennhinweise bzw. Recyclinghinweise vorgestellt.Diese Hinweise finden die Verbraucher in Zukunft auf den Verpackungen der Eigenmarken der Handelskonzerne.

In den gelben Säcken oder der gelben Tonne landet viel zu oft Müll, der dort gar nicht hingehört: Die Quote der sogenannten Fehlwürfe liegt nach Angaben des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE) zwischen 40 und 60 Prozent. Auch eine repräsentative Umfrage im Auftrag des deutschen Verpackungsinstituts zeigt: Mehr als 30 Prozent der Deutschen entsorgen Verpackungen nicht immer umweltgerecht. Viele Befragte geben als Begründung an, dass ihnen nicht immer klar sei, was genau in welches Sammelsystem gehört.

Das ist jedoch ein großes Problem, denn das neue Verpackungsgesetz schreibt eine deutliche erhöhte Recyclingquote für Plastikverpackungen vor. Wenn sich die Qualität der Sammlung der Dualen Systeme nicht deutlich verbessert, wird es wohl nicht zu schaffen sein die geforderte Recyclingquote von 63 Prozent bis zum Jahr 2022 einzuhalten. 

"Der Ausbau der Kreislaufwirtschaft kann nur gelingen, wenn die Recyclingquoten erhöht werden. Mit unseren Trennhinweisen leisten wir dazu einen wichtigen Beitrag. Denn nur was richtig getrennt wird, kann besser recycelt werden", so Kristina Bell, Group Buying Director bei ALDI SÜD, verantwortlich für Qualitätswesen & Corporate Responsibility. Die Hinweise werden sukzessive auf allen Eigenmarken-Verpackungen integriert."Damit möchten wir unseren Kundinnen und Kunden die Mülltrennung so einfach wie möglich gestalten und sie dabei unterstützen, gemeinsam mit uns etwas für die Umwelt zu tun", fügt Rayk Mende von ALDI NORD hinzu.

Auch EDEKA hat das Problem nach eigenen Angaben erkannt. Ein Piktogramm unterstützt Verbraucher dabei, die jeweilige Verpackung und ihre Bestandteile richtig zu trennen und zu entsorgen. Mit der klaren Zielsetzung, dass ein möglichst großer Anteil der Verpackungen auch recycelt werden kann. "Mit dem Recyclingwegweiser in Form eines farbigen Piktogramms geben wir unseren Kunden nun eine praktische Hilfestellung", so Rolf Lange, Leiter Unternehmenskommunikation der EDEKA-Zentrale.

Alle drei Handelsunternehmen haben angegündigt die Entsorgungs- und Recyclinghinweise nach und nach auf den Verpackungen ihrer Eigenmarken anzubringen. EDEKA kündigte an, dass diese ab Ende März auf immer mehr Produkten zu finden sind. Sie werden zusätzlich zu den teilweise schon aufgebrachten Recyclingcodes des Bundesministeriums für Umwelt eingesetzt. ALDI NORD und ALDI SÜD erklärten, dass ab Frühjahr 2019 auf ersten Eigenmarken entsprechende Hinweise platziert werden.

Bericht mit Material von ALDI und EDEKA

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