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Zwischenfall am Müllheizkraftwerk in Essen-Karnap

Essen. Im Laufe des Montag-Vormittag hat es einen Zwischenfall am Müllheizkraftwerk im Stadtteil Karnap gegeben, wie die RWE Generation SE mitteilte.

Aufgrund eines defekten Bauteils (Aktivkoksfilter) kam es zu einem ungeplanten Stoffaustritt. Dabei wurde Aktivkoksgranulat freigesetzt. Dieses stammt aus dem Filter der Rauchgasreinigungsanlage, die der Müllverbrennung nachgeschaltet ist. Aktivkoks ist schwarz, porös und zwischen fünf und zehn Millimeter groß.

Das Umweltamt der Stadt Essen, die Bezirksregierung Düsseldorf als zuständige Überwachungsbehörde und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) sind informiert und eingebunden. Vor Ort wurden Untersuchungen vorgenommen. Die ersten Messergebnisse liegen voraussichtlich Ende der Woche vor.

Aktivkoksgranulat ging nach Aussage des Unternehmens vor allem im unmittelbaren nördlichen Umfeld des Kraftwerks im Umfeld der Straßen Am Werthschemm, Beisekampsfurth, Arenbergstraße und Im Arlenkamp nieder.

Anwohner in dem betreffenden Gebiet wurden im Verlauf des Dienstag persönlich bzw. mit Infozetteln über den Umgang mit dem Aktivkoks informiert: Das ausgetretene Granulat dürfe nicht in den Mund gelangen, heißt es. RWE Generation SE: "Ein Hautkontakt mit dem Material ist zu vermeiden. Bevor aktuell geerntetes Gemüse aus dem eigenen Garten verzehrt werden kann, sollte es gründlich gereinigt werden. Straßenschuhe sollten vorsorglich vor der Haustüre stehen bleiben."

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