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Mehr Mülltrennung in Russland geplant

Das russische Umweltministerium schlägt vor, in Großstädten bis Ende 2019 eine Mülltrennung einzuführen. Trockener Abfall (Papier, Glas, Plastik, Metall) und feuchter Abfall (Biomüll) sollen künftig in separaten Containern entsorgt werden.

Gleichzeitig soll der Müllentsorgungstarif, der derzeit durchschnittlich 125 Rubel pro Person im Monat beträgt, um ein Drittel reduziert werden. Seit Januar 2019 sind im Rahmen einer Abfallreform regionale Dienstleister für Müllentsorgung und -weiterverarbeitung zuständig.

Zu ihren Aufgaben gehört laut Umweltministerium bald auch, die Einhaltung der Mülltrennung zu überwachen, unter anderem durch Kameras an den Entsorgungsstellen. Vize-Umweltminister Dmitrij Kobylkin schlägt im Gegenzug Steuervergünstigungen für die regionalen Dienstleister vor. Die Regierung plant im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft Ausgaben von 290 Mrd. Rubel (3,8 Mrd. Euro) zur Errichtung von 220 Recycling-Anlagen.

Quelle: RBC (RU)


Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der AHK Russland. Wir bedanken uns für die Genehmigung zur Veröffentlichung der Meldung. Das Morgentelegramm ist ein exklusiver AHK-Newsletter mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

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