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Andritz mit solider aber gemischter Geschäftsentwicklung im 3. Quartal

Die Andritz-Gruppe hat die Unternehmensergebnisse 3. Quartal / 1.-3. Quartal 2018 veröffentlicht. Nach eigenen Angaben verzeichnete der internationale Technologiekonzern eine insgesamt solide, nach Geschäftsbereichen betrachtet aber gemischte Geschäftsentwicklung.

Auftragseingang und Umsatz stiegen im Jahresvergleich an, das Ergebnis lag jedoch unter dem Vorjahresvergleichswert. Die wesentlichen Finanzkennzahlen der Gruppe entwickelten sich nach Unternehmensangaben wie folgt:

  • Im 3. Quartal 2018 lag der Auftragseingang mit 1.468,7 MEUR um 9,5% über dem Vorjahresvergleichsquartal (Q3 2017: 1.341,2 MEUR) und setzte damit die gute Entwicklung der Vorquartale fort. Damit einhergehend entwickelte sich auch der Auftragseingang in den ersten drei Quartalen 2018 sehr erfreulich und stieg auf 4.738,0 MEUR. Dies ist eine Erhöhung um 15,2% gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum (Q1-Q3 2017: 4.112,5 MEUR); alle vier Geschäftsbereiche konnten den Auftragseingang im Jahresvergleich erhöhen.

  • Der Auftragsstand per 30. September 2018 betrug 6.882,8 MEUR und erhöhte sich aufgrund des in den Vorquartalen gestiegenen Auftragseingangs um 7,8% gegenüber ultimo 2017 (6.383,0 MEUR).

  • Der Umsatz im 3. Quartal 2018 stieg im Jahresvergleich um 5,4% auf 1.437,7 MEUR (Q3 2017: 1.364,6 MEUR) an. Damit konnte der leichte Umsatzrückgang des 1. Halbjahrs mehr als wettgemacht werden, sodass der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2018 mit 4.200,8 MEUR etwas über dem Niveau des Vorjahresvergleichswerts (+1,4% vs. Q1-Q3 2017: 4.143,6 MEUR) lag.

  • Das EBITA im 3. Quartal betrug 85,9 MEUR und lag – trotz des Umsatzanstiegs – um 13,1% unter dem Vorjahresvergleichswert (98,9 MEUR). Grund für das gesunkene Ergebnis sind im Wesentlichen Kostenüberschreitungen sowie die Abarbeitung einiger Aufträge mit niedrigeren Margen im Geschäftsbereich Metals. Das EBITA in den ersten drei Quartalen 2018 betrug 252,2 MEUR und lag um 17,6% unter dem Vorjahresvergleichswert, der einen positiven Sondereffekt von rund 25 Millionen, im Wesentlichen aus dem Verkauf des Schuler-Technikzentrums in China, beinhaltete. Verglichen mit dem um den Sondereffekt bereinigten Ergebniswert (282,6 MEUR) verringerte sich das EBITA in den ersten drei Quartalen 2018 um 10,8%.

  • Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) verringerte sich im 3. Quartal 2018 auf 56,4 MEUR (Q3 2017: 59,0 MEUR). In den ersten drei Quartalen 2018 betrug das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) 157,0 MEUR (Q1-Q3 2017: 189,8 MEUR).


    AUSBLICK
    Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet die ANDRITZ-GRUPPE unverändert eine gegenüber dem Vorjahr stabile Umsatzentwicklung. Im vierten Quartal werden Rückstellungen von gut 20 Millionen Euro für notwendige Kostenanpassungsmaßnahmen, vor allem im Bereich Metals, gebildet werden.

    Die Rentabilität (EBITA-Marge) für das Gesamtjahr 2018 sollte – exklusive der oben genannten Rückstellungen – dennoch nahezu das um den positiven Sondereffekt bereinigte Niveau des Vorjahrs (EBITA-Marge bereinigt: 7,1%; EBITA-Marge berichtet: 7,5%) erreichen.

    Dr. Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender der ANDRITZ AG: „In den vergangenen vier Quartalen konnten wir einen Auftragseingang von zusammen gut 6,2 Milliarden Euro erzielen und damit einen soliden Arbeitsvorrat für das kommende Geschäftsjahr schaffen. Die Integration der heuer erworbenen Firmen – insbesondere von Xerium Technologies – sowie selektive Kostenanpassungsmaßnahmen in einzelnen Geschäftsfeldern sind die wesentlichen Fokusthemen für die kommenden Monate.“

Quelle: www.andritz.com/group-de

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