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FDP will Kleintransporter wie normale Lkw behandeln

Es ist für den deutschen Logistiksektor und vor allem die Verkehrssicherheit  tragisch, dass sich die Bundesregierung bisher nicht dem Thema ‚Kleintransporter unter 3,5 Tonnen mit Schlafplatz‘ angenommen hat. Das erklärt der FDP-Berichterstatter für Güterverkehr und Logistik, Dr. Christian Jung, MdB.

Nach verschiedenen Schätzungen gingen Branchenverbände und Verkehrsexperten von mindestens 100000 solcher Fahrzeuge („Mini-LKW“, „LKW-Flitzer“) in Deutschland aus, von denen die meisten in Polen zugelassen, aber vor allem in Deutschland ohne systematische Kontrollen des ohnehin unterbesetzten Bundesamtes für Güterverkehr unterwegs seien.

Jung hält es deshalb für überlegenswert, die oft überladenen Fahrzeuge wie normale LKW mit Mautpflicht zu behandeln, die dann auch mit EG-Kontrollgeräte ausgerüstet werden müssten. Die Fahrer und Spediteure dieser Fahrzeuge hätten infolgedessen dann auch die Lenkzeiten-Vorschriften einzuhalten.

Jung: "Dies hätte zur Folge, dass 36-Stunden-Fahrten quer durch Europa nicht mehr möglich sind und diese Fahrzeuge, die in Polizeikreisen auch als tickende Zeitbomben wegen übermüdeter Fahrer und schlecht gesicherter Ladung bezeichnet werden, keine Sicherheitsprobleme mehr darstellen würden." Nach Meinung von Jung sei es außerdem "komplett auszuschließen", das die meist osteuropäischen Fahrer den in Deutschland geltende Mindestlohn ausgezahlt bekommen.

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