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Abfallmanagement in den Schutzgebieten Namibias

Im Rahmen der deutschen Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) unterstützt die Bundesregierung ein Abfallwirtschaftsvorhaben in Namibia. Es soll die nationale Umweltbehörde dabei unterstützen, ein nachhaltiges Abfallmanagementsystem mit effektiver und verlässlicher Sammlung, umweltgerechter Verwertung und Entsorgung für ihre Nationalparks zu entwickeln und einzuführen.

Vorgesehen sind dafür vor allem Investitionen in notwendige Ausrüstung wie Müllfahrzeuge und Mülltonnen und adäquate Infrastruktur wie Sammelstellen und Abfallbehandlungs- und -sortieranlagen sowie Consultingleistungen zur Konzeptentwicklung und Personalschulungen.

Ziel der FZ-Maßnahme ist der Schutz der Nationalparks gegen Beeinträchtigungen als Folge von unsachgemäßem Abfallmanagement, damit sie weiterhin konkurrenzfähige Touristendestinationen bleiben, von denen die Anrainerbevölkerung ökonomisch profitiert. Gleichzeitig sollen die Gesundheit von Mensch und Tier und die Stabilität fragiler Ökosysteme geschützt werden.

Bewohner und Mitarbeiter der Nationalparks und deren Nutzer sollen durch geeignete Umweltbildungsmaßnahmen dafür gewonnen werden, zur Minimierung des Müllaufkommens durch Vermeidung und Verwertung und sachgerechte Entsorgung der Abfälle beizutragen und die zu entwickelnden Entsorgungskonzepte mitzutragen. Dies gilt im Besonderen auch für das staatliche Tourismusunternehmen Namibia Wildlife Resorts (NWR) sowie für die Mitarbeiter der Parkverwaltung.

Die Maßnahmen sollen grundsätzlich in allen Parks umgesetzt werden können, wobei jedoch die Nationalparks Namib Naukluft, Dorob, Bwabwata, Mudumu und Nkasa Rupara in jedem Fall berücksichtigt werden.

Bei der Umsetzung der FZ-Maßnahmen soll das Ministerium für Umwelt und Tourismus von einem Durchführungsconsultant unterstützt werden. Die Consultingleistungen umfassen vor allem die strategische Beratung und Planung der Projektaktivitäten, die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen, die technische Detailplanung und Umsetzung der einzelnen Maßnahmen sowie die Überwachung und Evaluierung der Projektimplementierung. Die Leistungen des Consultants werden international öffentlich ausgeschrieben.

Das Vorhaben ist auf eine Dauer von 56 Monaten ausgelegt. Gesamtkosten= 6 Mio. EURO; Geberbeitrag= 5 Mio. EURO.

Kontaktanschrift:

    KfW-Entwicklungsbank, KfW Office Windhoek
    Lydia von Krosigk, Projektmanagerin
    Schwerinsburg St. 7
    P.O. Box 21223
    Windhoek
    Namibia
    Tel.:    00264 61/41 14 00
    E-Mail:    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Internet:    http://www.kfw-entwicklungsbank.de

Quelle: www.gtai.de

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