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Baden-Württemberg: Ministerrat beschließt Think Tank „Industrielle Ressourcenstrategien“

Der Ministerrat hat am 9. Januar 2018 beschlossen, gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft einen Think Tank „Industrielle Ressourcenstrategien“ zu errichten. Der deutschlandweit einzigartige Think Tank soll Impulse in Rohstoff- und Ressourceneffizienzfragen geben, Wege aufzeigen und Trends erkennen. Er berät Politik und Wirtschaft auf wissenschaftlicher Basis und soll gewissermaßen ein Lotse in die Zukunft sein.

Der Think Tank solle national und international ein Aushängeschild dafür werden, dass „Made in Baden-Württemberg“ nicht nur für höchste Qualität und bestmögliche Technik stehe, sondern auch für größtmögliche Nachhaltigkeit. Davon profitierten die Umwelt und das Klima, außerdem stecke darin eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. „Wir wollen Baden-Württemberg damit zur internationalen Nummer eins bei Ressourceneffizienz und Umwelttechnologien machen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Der Think Tank ist zunächst auf eine Laufzeit von vier Jahren angelegt. Die Kosten von zwei Millionen Euro im Jahr sollen sich das Land Baden-Württemberg und die Industrie teilen. Verortet wird der Think Tank am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Professor Dr. Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales, ist der Sprecher des Think Tank. Ein Projektbeirat berät über die strategischen Themen und zu bearbeitenden Fragestellungen des Think Tank.

Folgende Unternehmen und Verbände haben sich bisher bereit erklärt, den Think Tank mitzufinanzieren: AUDI AG, Badische Stahlwerke GmbH, Carl Zeiss AG, Daimler AG, Robert Bosch GmbH, Scholz Recycling GmbH, SchwörerHaus KG, Umicore AG & Co. KG, Verband der Chemischen Industrie e.V. Landesverband Baden-Württemberg, Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG.

Weitere Informationen
Think Tank 
Broschüre: Think Tank Industrielle Ressourcenstrategien

Ressourceneffizienz
Landesstrategie Ressourceneffizienz

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