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Wie kommt die EU im Hinblick auf die Kreislaufwirtschaft voran?

Eine Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, den Wert von Produkten, Materialien und Ressourcen so lange wie möglich zu erhalten und die anfallende Abfallmenge so gering wie möglich zu halten. Die Europäische Kommission veröffentlichte am Dienstag (16.01.2018) ein Mitteilung über den Überwachungsrahmen für die Kreislaufwirtschaft sowie ein begleitendes Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen. Zur Unterstützung dieser Initiative richtet Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, auf seiner Webseite eine neue Rubrik über die Kreislaufwirtschaft ein, in welcher die jeweils aktuellsten Daten für alle Indikatoren des Überwachungsrahmens sowie Visualisierungstools zur Verfügung stehen.

Der Überwachungsrahmen der Kommission ist ein wichtiges Instrument zur Messung der Fortschritte und zur Abdeckung der verschiedenen Phasen der Kreislaufwirtschaft in der EU und den Mitgliedstaaten. Er zeigt folglich, ob die bestehenden politischen Initiativen erfolgreich zur Erreichung der erwarteten Ergebnisse beitragen, und ermittelt ferner Bereiche, in denen weitere Maßnahmen erforderlich sind. Er leistet einen wesentlichen Beitrag zu den Bemühungen der EU um die Entwicklung einer nachhaltigen, CO2-armen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft.

Der Rahmen gliedert sich in vier große Bereiche: Produktion und Verbrauch, Abfallwirtschaft, sekundäre Rohstoffe sowie Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Für jeden Bereich wurden mehrere spezifischere Indikatoren festgelegt. Im Bereich Produktion und Verbrauch geht es um die Selbstversorgung der EU mit Rohstoffen sowie um eine grüne öffentliche Beschaffung, das Abfallaufkommen und die Lebensmittelverschwendung. Die Abfallwirtschaftsindikatoren konzentrieren sich auf den Anteil der Abfälle, die wiederverwertet werden, an der Gesamtwirtschaft sowie auf spezifische Abfallströme.

Im Bereich sekundäre Rohstoffe werden der Beitrag der recycelten Materialien zur Rohstoffnachfrage und der Handel mit recycelbaren Rohstoffen gemessen. Der Bereich Wettbewerbsfähigkeit und Innovation befasst sich mit der Messung von privaten Investitionen, Arbeitsplätzen und Bruttowertschöpfung sowie von Patenten im Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft.

In der neuen Rubrik der Eurostat-Webseite zur Kreislaufwirtschaft erfährt man z.B., dass die Kreislaufwirtschaft im Jahr 2014 rund 141Mrd.Euro an Wertschöpfung generiert hat, was einem Anstieg um 6,1% gegenüber 2012 bedeutet.

Es lässt sich feststellen, dass wiederverwertete Materialien trotz einer stetigen Verbesserung seit 2004 im Durchschnitt nur rund 10% der EU-Nachfrage nach Materialien decken. Bei einer Reihe von Massengütern decken die sekundären Rohstoffe mehr als 30% der Gesamtnachfrage nach Materialien (z.B. Kupfer und Nickel). Darüber hinaus ist die EU ein Nettoexporteur mehrerer Ströme recyclingfähiger Abfälle wie Kunststoff, Papier und Pappe, Eisen und Stahl, Kupfer, Aluminium und Nickel.

Die Zahlen zeigen auch, dass die Recyclingquoten für Verpackungsabfälle in der EU zwischen 2008 und 2015 von 62% auf 66% gestiegen sind. Bei Kunststoffverpackungen ist die durchschnittliche Recyclingquote in der EU mit 40% deutlich niedriger, obwohl in den letzten Jahren Verbesserungen erzielt wurden

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In der neuen Rubrik der Eurostat-Webseite zur Kreislaufwirtschaft erfährt man z.B., dass die Kreislaufwirtschaft im Jahr 2014 rund 141 Mrd.Euro an Wertschöpfung generiert hat, was einem Anstieg um 6,1% gegenüber 2012 bedeutet.

Es lässt sich feststellen, dass wiederverwertete Materialien trotz einer stetigen Verbesserung seit 2004 im Durchschnitt nur rund 10% der EU-Nachfrage nach Materialien decken. Bei einer Reihe von Massengütern decken die sekundären Rohstoffe mehr als 30% der Gesamtnachfrage nach Materialien (z.B. Kupfer und Nickel). Darüber hinaus ist die EU ein Nettoexporteur mehrerer Ströme recyclingfähiger Abfälle wie Kunststoff, Papier und Pappe, Eisen und Stahl, Kupfer, Aluminium und Nickel.

Die Zahlen zeigen auch, dass die Recyclingquoten für Verpackungsabfälle in der EU zwischen 2008 und 2015 von 62% auf 66% gestiegen sind. Bei Kunststoffverpackungen ist die durchschnittliche Recyclingquote in der EU mit 40% deutlich niedriger, obwohl in den letzten Jahren Verbesserungen erzielt wurden.

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Geografische Informationen
Die Europäische Union (EU)umfasst Belgien, Bulgarien, die Tschechische Republik, Dänemark, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Malta, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, die Slowakei, Finnland, Schweden und das Vereinigte Königreich.

Weitere Informationen
Mitteilung der Kommission über einen Überwachungsrahmen für die Kreislaufwirtschaft

Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen zur Messung der Fortschritte in Richtung einer Kreislaufwirtschaft in der EU - Schlüsselindikatoren für einen Überwachungsrahmen

Eurostat-Webseite, Rubrik Kreislaufwirtschaft

Quelle und Grafiken: Eurostat

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