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Stiftungsorgane der Zentralen Stelle beginnen mit der Arbeit

Am 13. November hat mit der konstituierenden Sitzung des Verwaltungsrates das letzte der vier gesetzlich vorgeschriebenen Organe der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister seine Arbeit aufgenommen - Vorstand, Kuratorium, Verwaltungsrat und Beirat sind nun vollständig besetzt.

Wenige Wochen nach Gründung der Zentralen Stelle sind damit die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Vorgaben des Verpackungsgesetzes (VerpackG) in Angriff zu nehmen. Der Vorstand der Stiftung, die Osnabrücker Juristin Gunda Rachut, freut sich über die Aufbruchstimmung:

"Die Gremien gehen mit großer Ernsthaftigkeit und Engagement an die Arbeit", konstatiert sie. "Neben den Themen, die für die Erreichung der notwendigen Transparenz im deutschen Verpackungsrecycling wichtig sind, stehen auch Zukunftsthemen auf dem Plan. Die Gremien beraten uns beim Forcieren und Optimieren in den Vorstufen des Recyclings, sie treiben damit die ökologisch und ökonomisch unverzichtbaren nächsten Schritte in der Kreislaufwirtschaft voran".

Besetzung und Inhalte

Bereits mit der Aufnahme des Stiftungsgeschäfts im Mai wurde Gunda Rachut vom Kuratorium für sechs Jahre zum Vorstand bestellt und mit der Leitung der Stiftung betreut. An ihrer Seite arbeitet der Syndikusrechtsanwalt Martin Kardetzky (gleichzeitig Leiter Recht) als Generalbevollmächtigter.

Das Kuratorium, tagt in regelmäßigen Abständen, legt die Leitlinien der Stiftung fest und steuert die Geschäftstätigkeit über den Wirtschaftsplan. Dieses zentrale Stiftungsorgan hat strategische Bedeutung und wurde nach den Vorgaben des VerpackG mit Vertretern der Hersteller und Vertreiber, des Bundeswirtschaftsministeriums, des Bundesumweltministeriums, der Ländern und der Kommunalen Spitzenverbände besetzt. Vorsitzender des Kuratoriums ist Franz-Olaf Kallerhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Procter & Gamble Germany GmbH, als sein Stellvertreter fungiert Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA Zentrale AG & Co. KG.

Der beratende Verwaltungsrat wurde nach den gesetzlichen Vorgaben mit Vertretern aus Herstellern und Vertreibern, Bundesministerien, dem Umweltbundesamt, den Ländern, Kommunalen Spitzenverbänden, der kommunalen und privaten Entsorgungswirtschaft, den dualen Systemen sowie Umwelt- und Verbraucherverbänden besetzt.

Der Beirat Erfassung, Sortierung und Verwertung erarbeitet eigenverantwortlich Empfehlungen zur Verbesserung der Erfassung, Sortierung und Verwertung wertstoffhaltiger Abfälle. Der Beirat ist paritätisch mit Vertretern der kommunalen und privaten Entsorgungswirtschaft besetzt. Vertreten sind die Kommunalen Spitzenverbände, der Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU), die dualen Systeme und die Bundesverbände Deutsche Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. (BDE) sowie der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e. V. (BVSE).

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