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Teilnehmer aus 14 Ländern auf der RETech Konferenz

Die internationalen Beiträge aus unterschiedlichsten Perspektiven und die sehr engagierten und vielschichtigen Diskussionen stießen bei den Teilnehmern aus 14 Ländern auf eine uneingeschränkt positive Resonanz.

„Das große Interesse und die regen Diskussionen auf der diesjährigen RETech-Konferenz Effiziente Entsorgungs- und Recyclingkonzepte unter Einbindung des informellen Sektors haben gezeigt, wie wichtig es ist, bei den Bemühungen um den Export deutschen Know-hows und deutscher Technologie in Schwellen- und Entwicklungsländern auch mit den Vertretern des informellen Sektors zusammenzuarbeiten.“ so Dr. Armin Vogel, Vorstandsvorsitzender von RETech.

Referenten aus acht Ländern stellten im Rahmen der Konferenz die Arbeitsweise und Bedeutung der im informellen Sektor tätigen Menschen für die Sammlung von recyclebaren Stoffen dar. Informelle Aktivitäten finden vor allem dort statt, wo eine noch nicht öffentlich oder im Rahmen von Produktverantwortung verantwortete geordnete Abfallwirtschaft etabliert ist.

In den Beiträgen zeigte sich, dass der informelle Sektor in den einzelnen Ländern unterschiedlich organisiert und in die Abwicklung der Stoffströme bis hin zur Verwertung eingebunden ist. Zum Teil werden einzelne Behandlungsschritte, von der Sortierung bis hin zur Zerkleinerung und zum Pressen von Material, übernommen. Es wurde dargelegt, dass es sich bei den im informellen Sektor tätigen Menschen oftmals um Kleinunternehmer handelt, deren Tätigkeiten für die Stadtsauberkeit und den Ressourcenschutz vor Ort unverzichtbar sind.

Allerdings wurde auch deutlich hervorgehoben, dass insbesondere für diejenigen Menschen, die auf Deponien leben und arbeiten, Konzepte zur spürbaren Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitssituation erforderlich sind. Alle Referenten konnten deutlich machen, dass bei den Bemühungen um die Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft in einzelnen Ländern das Gespräch und die Zusammenarbeit mit den Vertretern des informellen Sektors gesucht werden muss, um deren Tätigkeitsfelder zielführend für alle Seiten in Konzepte und Maßnahmen einzubinden.

Besonders hervorgehoben wurde, dass es durch die Förderung des BMUB im Rahmen der Exportinitiative Umwelttechnologien und die Kooperation mit der GIZ erstmals möglich geworden ist, dieses Thema gemeinsam mit in- und ausländischen Experten aus den Bereichen Abfallwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit ausführlich zu diskutieren, Impulse zu setzen und eine Vernetzung über die Grenzen Deutschlands hinweg zu fördern.

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