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Mehr Abfälle im Güterverkehr auf dem Wasser

In den rheinland-pfälzischen Häfen wurde im ersten Halbjahr 2017 weitaus weniger Fracht umgeschlagen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems ergab die Auswertung der Meldungen der Schiffs- bzw. Frachtführer einen Güterumschlag von 9,9 Millionen Tonnen (Summe aus Versand und Empfang). Dies entspricht einem Rückgang um 1,7 Millionen Tonnen bzw. 14,6 Prozent. Der Güterumschlag für Sekundärrohstoffe und Abfälle stieg nach Angaben des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz im Vergleichszeitraum allerdings um rund 6 Prozent von 497.000 Tonnen in 2016 auf 527.000 Tonnen in 2017.

Die höchsten umgeschlagenen Tonnagen entfielen mit jeweils knapp 2,1 Millionen Tonnen auf die Güterabteilungen „Chemische Erzeugnisse“ (minus 23 Prozent) und „Erze, Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse“ (minus 10,2 Prozent). Danach folgt die Güterabteilung „Kokerei- und Mineralölerzeugnisse“ mit einem Umschlag von 1,7 Millionen Tonnen (minus 33 Prozent).

In Ludwigshafen, dem größten Binnenhafen in Rheinland-Pfalz, ging der Güterumschlag um fast 31 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 zurück. Der Hafen in Mainz meldete ein Umschlagrückgang von 13 Prozent, in Andernach wurden 5,7 Prozent mehr Güter umgeschlagen als ein Jahr zuvor.

Die Ergebnisse basieren auf den monatlichen Meldungen der Schiffs- und Frachtführer über die Ein- und Ausladungen in den rheinland-pfälzischen Binnenhäfen bzw. an den sonstigen Lösch- und Ladeplätzen des Landes.

Quelle: www.statistik.rlp.de

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