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Ford setzt auf Nachhaltigkeit

Zum 18. Mal in Folge hat Ford jetzt seinen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. "Wir wissen, dass der Klimawandel eine reale Bedrohung darstellt, und wir werden weiterhin ehrgeizige Ziele bei der globalen Verringerung von Treibhausgasen verfolgen", sagte Bill Ford, Executive Chairman, Ford Motor Company.

oo BillFordtospeakatWebSummit1"Zugleich haben wir die Möglichkeit, positiv auf die Umwelt einzuwirken, indem wir eine Welt von intelligenten Fahrzeugen in einer intelligenten Verkehrsumgebung schaffen, einschließlich Car-Sharing, multi-modalen Transportlösungen und dynamischen Shuttles", so Bill Ford (Bild).

Nachhaltige Produktion

Zur Reduzierung von Abfällen in den Produktionsstätten erweitert der Ford das bestehende Aluminium-Recycling-System an drei US-Standorten in Dearborn, Kentucky und Buffalo. Dort recycelt Ford-System etwa 9.000 Tonnen hochwertiges Aluminium pro Monat.

Auch bei den Produktionsstätten in Deutschland greift die Nachhaltigkeitsinitiative von Ford. So konnte am Standort in Saarlouis ein neues, 600 Millionen Euro teures System zur Erzeugung von Strom- und Erdgaswärme in erheblichem Umfang zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen. Fünf Generatoren, die Anfang 2017 installiert wurden, ermöglichen in Partnerschaft mit STEAG eine flexible On-Demand-Energieversorgung. Die 10-jährige Partnerschaft soll eine Reihe von Zielen erfüllen, darunter die Einsparung von 28.168 Tonnen CO2 pro Jahr - dies entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von rund 20.000 Autos. Überdies wird ein Äquivalent zum Strombedarf von rund 31.000 deutschen Haushalten* erzeugt.

Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Neben der Reduzierung der eigenen Umweltbelastung reduziert Ford auch den ökologischen Fußabdruck seiner Zulieferer dank einer erweiterten Partnerschaft für Umweltschutz-Programme, die auf mehr als 40 Lieferanten in 40 Ländern angewachsen ist (25 im Jahre 2015). Diese Partnerschaft für eine saubere Umwelt war ursprünglich auf Wasser- und Energieeinsparung fokussiert. Mittlerweile existieren auch Maßnahmen zur Reduzierung von Abfall, Kohlendioxid und Luftemissionen. Die CO2-Emissionen könnten auf diese Weise in den nächsten fünf Jahren weltweit um bis zu 500.000 Tonnen verringert werden.

Reduzierung von Deponieabfällen

Ford hat an allen seinen 82 Standorten, darunter 49 Fertigungsstandorte und 33 Büroniederlassungen, das Aufkommen von Deponiemüll auf null reduziert und damit in Bezug auf nachhaltige Fertigung einen echten Meilenstein gesetzt. Ermöglicht haben diesen Fortschritt eine Vielzahl innovativer Maßnahmen, die auf Abfallvermeidung und Recycling von Wertstoffen abzielen. Im britischen Motorenwerk Dagenham zum Beispiel werden schlammige Schleifrückstände zu Briketts verwandelt und anschließend zur Energiegewinnung verfeuert. Die zuvor herausgefilterten Ölbestandteile kommen wieder der Produktion zugute. Im spanischen Werk Valencia hat Ford einen neuen Prozess entwickelt, um zuvor nicht verwertbaren Müll in einen alternativen Kraftstoff zu verwandeln. Noch im Jahr 2011 waren europaweit 6.000 Tonnen Abfall zur Endlagerung auf Müllhalden gelandet - so viel, wie in etwa eine Stadt mit 12.500 Einwohnern produziert.

Ford-Nachhaltigkeitsbericht zum Herunterladen

 

Text- und Bildquelle: Ford, Newsroom, Presseportal

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