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Noch bis zum 29. September Förderantrag stellen

Noch bis zum 29. September können kleine und mittelständische produzierende Unternehmen im Rahmen des Förderprogramms „Ressource.NRW - Innovative ressourceneffiziente Investitionen“ einen Finanzierungsantrag für die erstmalige großtechnische Realisierung von material- und energiesparender Lösungen und von Recyclingmaßnahmen stellen.

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt mit diesem Programm aus dem Fördertopf des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) innovative Maßnahmen, die konsequent auf Nachhaltigkeit und den schonenden und effizienten Umgang mit den natürlichen Ressourcen ausgerichtet werden.

Die folgenden Punkte geben Ihnen einen Überblick, welche grundsätzlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Wer kann Anträge stellen?

Antragsberechtigt sind Sie:

als Kleinst-, kleines und mittleres Unternehmen (KMU) nach der Definition der Empfehlung der Kommission 2003/361/EG, d. h. als Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiter/-innen und einem Jahresumsatz von unter 50 Mio. EUR bzw. einer Jahresbilanz von unter 43 Mio. EUR.

Gegenstand des Aufrufs sind innovative Maßnahmen

zur Gestaltung von ressourceneffizienten Produktionsverfahren im Sinne des
    produktionsintegrierten Umweltschutzes (PIUS);
    zur Gestaltung neuer energieeffizienter Herstellverfahren, die das Ziel verfolgen, bestehende Produkte durch innovative und ökologisch vorteilhafte Produkte zu ersetzen;
    für das Recycling und die Wiederverwendung von Abfall anderer Unternehmen.

In Fällen, in denen die Maßnahmen der Richtlinie 2010/75/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 24. November 2010 über Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) (IED-Richtlinie) unterliegen, können die Merkblätter Beste verfügbare Techniken – (BVT) zur europäischen IED-Richtlinie als Abgrenzungshilfe für innovative Maßnahmen dienen.

Wie können Anträge gestellt werden?

Für die Beantragung und Darstellung des Vorhabens sind verpflichtend die auf dieser Seite zur Verfügung gestellten Antragsunterlagen zu benutzen. Darüber hinaus müssen Antragsteller noch eine Bescheinigung in Steuersachen (vom Finanzamt) und einen aktuellen Auszug aus dem Handels-, Vereins- oder Partnerschaftsregister (vom Amtsgericht) beibringen, um die Antragsunterlagen zu komplettieren.

Der Antrag inklusive aller Anlagen soll in zweifacher Ausfertigung – einseitig bedruckt, ohne Trennblätter, nicht geheftet oder gebunden sowie gelocht – beim LANUV NRW eingereicht werden. Der AUFRUF „INNOVATIVE RESSOURCENEFFIZIENTE INVESTITIONEN" untergliedert sich in drei Einreichungsphasen (Eine bereits abgeschlossen). Die verbleibenden 2 Phasen enden zu den folgenden Terminen :

    29. September 2017
    02. März 2018

Darüber hinaus ist es erforderlich, dem LANUV NRW eine Kopie des Antrags mit allen Anlagen auf einem elektronischen Datenträger (z. B. USB-Stick) zur Verfügung zu stellen.
Die Anträge sind zu richten an:

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen
(LANUV NRW)
Auf dem Draap 25
40221 Düsseldorf
Stichwort: "Innovative ressourceneffiziente Investitionen"

Eingereichte Anträge stehen untereinander im Wettbewerb. Die eingegangenen Anträge werden in förderrechtlicher, wirtschaftlicher und technologischer Hinsicht sowie hinsichtlich ihrer Innovation vom LANUV NRW, Düsseldorf, und der Effizienz-Agentur NRW (EFA NRW), Duisburg, geprüft und bewertet.

Zum Begutachtungsprozess können grundsätzlich nur Vorhaben zugelassen werden, für die vom antragstellenden KMU alle erforderlichen Nachweise eingereicht bzw. die Voraussetzungen erfüllt wurden.

Die begutachteten Vorhaben werden in einem unabhängigen Gutachtergremium beraten. Das Gremium schlägt eine Auswahl von förderungswürdigen Projekten für das Bewilligungsverfahren vor.

Die Auswahlrunden durch das Gutachtergremium finden voraussichtlich statt am

      30. November 2017,
      03. Mai 2018

Besonderheiten der Förderung

Der Aufruf „Innovative ressourceneffiziente Investitionen“ ist Bestandteil des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den besondere Fördervoraussetzungen bestehen.

Ausgabenerstattungsprinzip

Im Rahmen der EFRE-Förderung gilt das Ausgabenerstattungsprinzip. Danach darf eine Auszahlung an den Zuwendungsempfänger nur erfolgen, wenn dieser zuwendungsfähige Ausgaben bereits getätigt und sie durch quittierte Rechnungen oder gleichwertige Buchungsbelege nachgewiesen hat. Förderfähig sind lediglich Ausgaben, keine Kosten, die während der Projektlaufzeit entstehen.
Personalausgaben- / Gemeinausgabenpauschale

Wenn Personalausgaben gefördert werden, so werden für die zuwendungsfähigen Ausgaben Pauschalen angesetzt. Die Pauschalen gelten sowohl bei der Bemessung, als auch bei der Abrechnung der Zuwendung. Für die Bemessung der Personalausgabenpauschale gibt es vier Leistungsgruppen. In diese Leistungsgruppen ist das Personal entsprechend der Tätigkeit im Projekt einzugruppieren.

Die Gemeinausgaben werden ebenfalls als Pauschale gefördert. Die Gemeinausgabenpauschale beträgt 15% auf der Grundlage der Personalausgabenpauschale.

Detaillierte Informationen und die Antragsunterlagen finden Sie >>>hier

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