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JO-BA entwickelt Rücknahmesystem für alte Medikamente zum Schutz der Umwelt

Mit einem Sammelcontainer für alte Medikamente verstärkt die JO-BA GmbH ihr Engagement für den Umweltschutz: Der JOBA MEDIZINSCHRANK kann von Apotheken, Ärzten und öffentlichen Abfallwirtschaftsbetrieben aufgestellt werden und erleichtert Verbrauchern die Rückgabe aussortierter Arzneimittel. Letztere werden einfach über eine schmale Öffnung in den Kleincontainer gegeben und darin zugriffs- und diebstahlsicher gesammelt.

07 10 JO BA containerUm eine geordnete Entsorgung der Alt-Arznei zu garantieren, hat die JO-BA GmbH außerdem das Rücknahmesystem 3CMediCare ins Leben gerufen. Apotheken und Ärzte, die den JOBA Medizinschrank aufstellen, können die zurückgegebenen Medikamente in speziellen Kartons sammeln. Ein Servicepartner holt sie ab, wenn sie voll sind, und bringt sie auf direktem Weg in die Müllverbrennungsanlage, in der die Wirkstoffe zuverlässig und rückstandsfrei vernichtet werden.

Zwar können Verbraucher einen Großteil ihrer Medikamente auch über den Hausmüll entsorgen, seit Apotheken nicht mehr zu einer Rücknahme verpflichtet sind. Dennoch werden in Deutschland laut verschiedener Studien noch immer zu viele Arzneimittel in den Abfluss gegossen oder leicht zugänglich im Abfalleimer deponiert, kritisiert Kai-Uwe Jobst. „Alte Medizin ist dadurch eine nicht zu verachtende Gefahr“, sagt der Geschäftsführer der JO-BA GmbH. „Für die Umwelt, aber auch für den Menschen.“ Vor allem Kinder können die weggeschmissenen Medikamente oft viel zu leicht erreichen. „Meiner Meinung nach haben Tabletten und Co. deshalb nichts im Restmüll zu suchen.“

In Bremen und Umgebung nehmen bereits einige Apotheken an dem Rücknahmesystem teil und haben den JOBA MEDIZINSCHRANK im Geschäft oder gut sichtbar davor aufgestellt. Den robusten Kleincontainer gibt es zur Miete oder direkt zum Kauf. Die Resonanz ist bislang positiv. „Die Apotheken freuen sich, weil so nun ihr Plus an Service sichtbar wird“, weiß Kai-Uwe Jobst zu berichten. „Und die Kunden sind froh, dass sie ihre Medikamente einfach los werden. Eine Win-Win-Situation, von der am Ende vor allem eine profitiert: die Umwelt.“

Bilder und Quelle: JO-BA

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