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Schlemmen, genießen und Gutes für die Umwelt tun: Richtiges Glasrecycling nach den Feiertagen

Die Initiative der Glasrecycler macht auf die korrekte Glastrennung für Glasverpackungen nach dem Weihnachtsfest aufmerksam

1612 Initiative Glas Recycling Blau in GruenAlle Jahre wieder… Auch in diesem Jahr werden Familien und Freunde im kleinen Kreis gemeinsam kochen, im gemütlichen Schein des Weihnachtsbaums schlemmen und allerlei winterliche Köstlichkeiten genießen. Danach bleibt sicherlich einiges an Altglas zurück und es stellt sich die Frage: Wohin mit den leeren Sekt- und Weinflaschen, Fond- oder Rotkohlgläsern und anderen Glasverpackungen? Ganz klar: Nach Farben sortiert in den Altglascontainer! Denn Glas ist zu 100 Prozent unendlich oft ohne Qualitätsverlust recycelbar, wenn es richtig entsorgt wird. Dabei tut jede:r etwas Gutes für die Umwelt: Je sauberer das Altglas sortiert wird, desto mehr kann für die Produktion von neuen Glasverpackungen eingesetzt werden. Das spart Ressourcen und Energie.

Eine wichtige Faustregel ist: In den Altglascontainer gehört jedes pfandfreie Glas, das vorher einmal eine Verpackung war. Pharmazeutische und kosmetische Verpackungen zählen genauso dazu wie Flaschen und Konservengläser für Lebensmittel und Getränke. Kaputte Trinkgläser, Weihnachtskugeln oder leere Duftkerzen im Glas gehören hingegen in den Rest- oder Hausmüll, da sie im Vergleich zu Verpackungsglas eine andere Zusammensetzung haben und nicht gemeinsam recycelt werden können. Und wer einmal eine Glasverpackung in der Hand hält, die nicht eindeutig weiß, grün oder braun ist, wirft sie bitte in den Grünglascontainer, da grünes Glas im Recyclingprozess am ehesten andere Farben verträgt.

Die Kampagne „Nicht alles passt ins Altglas“

Ziel der Aufklärungskampagne „Nicht alles passt ins Altglas“ ist es, allen Verbrauchern in Deutschland auf sympathische Art zu zeigen, was ins Altglas darf und was nicht. Denn richtiges Recycling ist wichtig, weil sich so wertvolle Ressourcen und Energie einsparen lassen. Je sauberer das Recyclingglas getrennt wird, desto weniger Energie muss für die Aufbereitung eingesetzt werden und desto mehr Scherben können bei der Produktion von neuem Behälterglas zum Einsatz kommen. Interessant zu wissen: 10 Prozent eingesetztes Recyclingglas sparen 3 Prozent Energie und 3,6 Prozent CO2-Emissionen ein. Damit leistet Glasrecycling einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Über die Initiative der Glasrecycler
Die „Initiative der Glasrecycler“ will Verbraucher über die richtige Altglasentsorgung informieren. Sie setzt sich zusammen aus der „Der Grüne Punkt“ – Duales System Deutschland GmbH (DSD) – einem führenden Anbieter von Rücknahmesystemen – und dem Aktionsforum Glasverpackung – einer Initiative der Behälterglasindustrie in Deutschland.

Quelle: https://www.was-passt-ins-altglas.de/presse/  Eine Initiative der Glasrecycler