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Glasrecyclingtag am 19. September: Auf zum Altglascontainer!

Wer regelmäßig zum Altglascontainer geht und dort sein Altglas richtig trennt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Ein relevantes Thema – findet auch Bundesministerin Svenja Schulze, Schirmherrin des Glasrecyclingtags 2020.

Am 19. September 2020 ruft die „Initiative der Glasrecycler“ den bundesweiten Glasrecyclingtag aus. Bereits zum fünften Mal informiert die Initiative rund um diesen Tag über richtiges Glasrecycling. Denn: Je sauberer Altglas am Altglascontainer getrennt wird, desto weniger Energie muss für die Aufbereitung und Produktion neuer Glasverpackungen eingesetzt werden.

Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, hat auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft für den Glasrecyclingtag übernommen: „Wenn Glasverpackungen wiederverwendet oder richtig recycelt werden, profitieren davon Umwelt und Klima. Deshalb unterstütze ich den „Glasrecyclingtag“, der darüber informiert, warum das Sammeln von Altglas so wichtig ist und worauf man bei der Entsorgung achten sollte. Bei Einwegverpackungen aus Glas sollen künftig über 90 Prozent im Recycling landen. Dabei können wir alle mithelfen: Industrie, Recycler und Verbraucherinnen und Verbraucher.“

Die folgenden Tipps helfen bei der richtigen Altglastrennung:

1. Ins Altglas dürfen nur Glasverpackungen für Lebensmittel wie Flaschen und Konservengläser sowie pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter. Auch kleine Glasverpackungen wie z. B. Pesto- oder Babygläschen, Saucenflaschen, Parfumflacons oder Cremetiegel aus Glas gehören in den Altglascontainer und nicht in den Restmüll.

2. Die Trennung nach Farben ist wichtig: Weißes Glas gehört in den Weißglas-, braunes Glas in den Braunglas- und grünes Glas in den Grünglascontainer. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer.

3. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser, Porzellan, Steingut oder Fensterglas. Sie haben eine andere Zusammensetzung als Verpackungsglas und sollten im Restmüll oder auf dem Recyclinghof entsorgt werden.

4. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln sind Rest- oder sogar Sondermüll und gehören nicht in den Altglascontainer.

5. Deckel sollten Zuhause in der Gelben Tonne entsorgt werden. Wenn das mal vergessen wurde, bitte die Deckel mit in den Altglascontainer werfen – sie können heraussortiert werden.

6. Bitte nur leere Glasverpackungen in den Altglascontainer werfen, Reste vorher entsorgen. Spülen ist aber nicht nötig – das schont die Umwelt.

7. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört auch nicht in den Altglascontainer.

Also: Auf zum Altglascontainer!

Auf www.was-passt-ins-altglas.de  gibt es weitere Informationen zur „Initiative der Glasrecycler“ und zum richtigen Glasrecycling.

Die Kampagne „Nicht alles passt ins Altglas“
Ziel der Aufklärungskampagne „Nicht alles passt ins Altglas“ ist es, allen Verbrauchern in Deutschland auf sympathische Art zu zeigen, was ins Altglas darf und was nicht. Denn richtiges Recycling ist wichtig, weil sich so wertvolle Ressourcen und Energie einsparen lassen. Je sauberer das Recyclingglas getrennt wird, desto weniger Energie muss für die Aufbereitung eingesetzt werden und desto mehr Scherben können bei der Produktion von neuem Behälterglas zum Einsatz kommen. Interessant zu wissen: 10 Prozent eingesetztes Recyclingglas sparen immerhin 3 Prozent Energie ein. Damit leistet Glasrecycling einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Über die Initiative der Glasrecycler
Die „Initiative der Glasrecycler“ will Verbraucher über die richtige Altglasentsorgung informieren. Sie setzt sich zusammen aus der „Der Grüne Punkt“ – Duales System Deutschland GmbH (DSD) – einem führenden Anbieter von Rücknahmesystemen – und dem Aktionsforum Glasverpackung – einer Initiative der Behälterglasindustrie in Deutschland. Es sieht sich als unternehmensübergreifende Interessenvertretung der Branche. Die „Initiative der Glasrecycler“ lädt Interessenten herzlich dazu ein, der Initiative beizutreten und diese zu unterstützen.

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