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Foto: Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V. (STFI)

TEXTILRECYCLING weitergedacht - Vom Reststoff zum Rohstoff

Am 13. November 2019 fand im Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), das als Netzwerkmanagementeinrichtung fungiert, das Midterm-Meeting des Projektes „RE4TEX – Neue Technologien für das Textilrecycling“ statt.

Zum zweiten Mal trafen sich Netzwerkpartner aus Forschung und Industrie (KMU) sowie Vertreter von Branchenverbänden und überregionalen Verwertungsfirmen.

Ziel des Kooperationsnetzwerkes RE4TEX ist die Optimierung existierender und die Entwicklung neuer Recyclingverfahren. Im Fokus stehen Methoden einer recyclinggerechten Konstruktion und des nachhaltigen Wirtschaftens zur Rückgewinnung von Rohstoffen aus textilen Produktionsabfällen und deren Wiedereinsatz, die Schließung von Stoffkreisläufen, die Steigerung des Verwertungsgrades für Textilabfälle durch modernste Verfahren sowie eine Reduzierung der Abfälle im Produktionsprozess.

In diesem Zusammenhang wurden vier Forschungsschwerpunkte definiert, die die Grundlage für die Entwicklung von Projektideen bilden. Im Rahmen eines interaktiven Workshops wurden entsprechende Projektideen erarbeitet. Diese Ideen werden aktuell in einer Roadmap zusammengefasst und bilden die Grundlage für technologie- und materialorientierte Einzelprojekte, die im Rahmen des Zentralen Innovationsprogrammes Mittelstand (ZIM) für eine Förderung beantragt werden.

Das Netzwerk befindet sich zurzeit in Phase 1. Die Laufzeit beträgt 12 Monate (04/2019-03/2020). Ziel ist es, zum Ende der Phase 1 eine Fortführung des Netzwerkes (Phase 2) zu beantragen. In weiteren 2 Jahren Projektlaufzeit wird die Umsetzung der in Phase 1 erarbeiteten Projekte erfolgen.

Das ZIM-Vorhaben 16KN086801 wird über den Projektträger VDI/VDE/IT im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

12 04 STFI RE4Tex

Quelle und weitere Informationen: www.stfi.de