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Lösungsmittel-Recycling- und Rückgewinnungsanlage inAlmelo, Niederlande/ Bilder: SUEZ

SUEZ stärkt seine Präsenz auf dem europäischen Sonderabfallmarkt

Im Einklang mit den jüngsten regulatorischen Änderungen und in einem schnell wachsenden Markt baut SUEZ seine Kapazitäten für die Behandlung und Verwertung gefährlicher Abfälle in Europa aus. Verdopplung der Lösemittelbehandlungskapazitäten in den Niederlanden - Entwicklung einer neuen Anlage zur Rückgewinnung gefährlicher Abfälle in Spanien

Der Konzern verfolgt weiterhin seine Rolle als wichtiger Industriepartner, der die Branche unterstützt und ihr durch Lösungen zugunsten der Kreislaufwirtschaft Sicherheit und Einhaltung von Vorschriften garantiert.

Regenerierung und kundenspezifische Lösungsmittelproduktion in den Niederlanden:

Seit 1987 betreibt der Konzern in Almelo in den Niederlanden eine der größten Anlagen zur Aufbereitung von Lösungsmitteln. Dieser Standort verarbeitet eine sehr breite Palette von in Europa anfallenden Industrieabfällen. Durch die Regeneration, die die höchste Wertschöpfungsaktivität bei der Verarbeitung gefährlicher Abfälle darstellt, können die recycelten Lösungsmittel nach der Reinigung an die Hersteller zurückgegeben oder verkauft werden, um den industriellen Bedarf zu decken.

Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, plant SUEZ bis 2023 eine Verdoppelung der Verarbeitungskapazität des Standorts auf bis zu 30.000 Tonnen Lösungsmittel pro Jahr. Dieses Projekt wird es dem Konzern ermöglichen, seine Aktivitäten weiter zu diversifizieren, sein Portfolio an industriellen Großkunden zu erweitern und die Position des Konzerns auf dem Lösungsmittelmarkt zu stärken. Bis heute werden weltweit jährlich 20 Millionen Tonnen nicht regenerierte Lösungsmittel produziert, davon 5 Millionen Tonnen in Europa. Durch die Regeneration dieser Lösungsmittel ermöglicht SUEZ seinen Industriekunden, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern.

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft in Spanien:

Spanien verschärft seine Umweltgesetzgebung mit der Einführung der Rückverfolgbarkeit von Haushalts- und Industrieabfällen, von der Produktion bis zur Verwaltung dedizierter Kanäle. Die Entwicklung der Umweltsteuerregelungen ab 2022 wird das Recycling und die Verwertung von Abfällen in speziellen Zentren, vor allem in Spanien, fördern, die bisher auf Deponien gelagert wurden. Da das nationale Aufkommen an gefährlichen Abfällen auf 3 Millionen Tonnen pro Jahr geschätzt wird, plant SUEZ, seine Präsenz in diesem Geschäftsfeld durch die Einrichtung einer neuen Recycling- und Verwertungsanlage in Legutiano im Baskenland in Spanien zu verstärken. Bis 2023 könnte diese Anlage mehr als 30.000 Tonnen Industrieabfälle pro Jahr aus lokalen Industrien wie Abwasserbehandlungsschlamm und metallurgischen Rückständen verarbeiten.

Dank der ausgewählten Recycling- und Verwertungsverfahren könnten die erzeugten Sekundärrohstoffe von den Industrieunternehmen in ihren Produktionskreisläufen wiederverwendet werden. SUEZ betreut derzeit mehr als 1.300 Kunden und verwaltet 150.000 Tonnen gefährliche Abfälle über vier Anlagen, darunter den Standort Legutiano.

"Mit diesen neuen Entwicklungen im Bereich der Sonderabfallbehandlung in den Niederlanden und in Spanien verstärkt der Konzern seine Aktivitäten auf dem europäischen Markt und unterstützt Industriekunden dabei, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und ein nachhaltigeres Wachstum zu fördern. Im Einklang mit dem Strategieplan "Shaping SUEZ 2030" strebt der Konzern danach, umweltfreundliche Lösungen zu implementieren und gleichzeitig die Optimierung der wirtschaftlichen Leistung seiner Kunden zu gewährleisten“, erklärte David Palmer-Jones , Gruppe SEVP - Region Nordeuropa*

Quelle: www.suez.com