Seite ausdrucken

TOMRA will mit Sortierlösungen bis 2025 weltweit mehr als 8 Millionen Tonnen Kunststoff aus Abfällen gewinnen

Stefan Ranstrand, Präsident und CEO von TOMRA, gab auf der Meeresschutzkonferenz Our Ocean in Oslo bekannt, dass sich TOMRA dazu verpflichtet einen signifikanten Beitrag zum Erreichen einer Recyclingquote für Kunststoffe zu leisten. Bis zum Jahr 2030 sollen 40 Prozent der weltweit produzierten Plastikverpackungen gesammelt und recycelt werden.

Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich nachhaltiger Technologie hat TOMRA bekannt gegeben, seinen Beitrag zum Erreichen einer Recyclingquote für Kunststoffe leisten zu wollen. Bis zum Jahr 2030 sollen 40 Prozent der weltweit produzierten Kunststoffverpackungen gesammelt und recycelt werden.

Derzeit werden nur 14 Prozent der Kunststoffverpackungen für Recyclingzwecke erfasst. Nur zwei Prozent davon werden in einem „geschlossenen Kreislauf“ recycelt, sodass sie für denselben Zweck wiederverwendet werden können und nicht in eine niedrigere Qualitätskategorie für Kunststoffe herabgestuft werden müssen.

TOMRA, der Weltmarktführer bei Rücknahmeautomaten und sensorbasierten Sortiersystemen in den Sektoren Recycling, Lebensmittel und Bergbau mit Sitz in Norwegen, machte seine Ankündigung im Rahmen der Our Ocean-Konferenz am 23./24. Oktober. Auf der Konferenz kamen Vertreter von Regierungen, Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Gruppen und Forschungseinrichtungen zusammen, um über Lösungen für den Schutz der Meere zu diskutieren.

Bei der Bekanntgabe der Ziele sagte Stefan Ranstrand, Präsident und CEO von TOMRA: „Eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe ist erreichbar, und wir haben allen Grund für die Zukunft optimistisch zu sein. Allerdings erfordert dieses Ziel Investitionen von Industrie, Regierungen und Verbrauchern. TOMRA treibt die Entwicklung seit mehr als 45 Jahren mit seiner Technologie und seinem Expertenwissen voran. Wir fordern alle auf, jetzt aktiv zu werden und sich zu beteiligen.“

TOMRA arbeitet weltweit mit vielen Unternehmen, Kunststoffherstellern, Verarbeitern und Recycling-Betrieben zusammen. Mit seinen Lösungen und seinem Wissen unterstützt TOMRA viele Organisationen bei der Verbesserung der Nachhaltigkeitsbilanz und der Senkung der Umweltbelastung.

Stefan Ranstrand erklärte: „Wir glauben, dass es jetzt an der Zeit ist, etwas gegen die Verschmutzung der Meere durch Plastikabfälle zu unternehmen. TOMRA ist der unangefochtene Weltmarktführer im Bereich Sammlung und Recycling von Kunststoffverpackungen, insbesondere Flaschen. Wir sind stolz darauf, innerhalb der Branche voranzugehen, indem wir uns diese ehrgeizigen Ziele setzen.

„Um die Krise in den Ozeanen zu lösen, müssen wir uns genau ansehen, wie Kunststoff an Land produziert und genutzt wird. Es gibt klare Beweise dafür, dass Recycling-Infrastruktur wie etwa Entsorgungsprogramme für Behälter die Recycling-Quoten enorm steigern, das Verbraucherhalten verbessern und die Umweltverschmutzung verringern.“

TOMRA schätzt, dass sich mit seinen Sortierlösungen bis 2025 weltweit mehr als acht Millionen Tonnen Kunststoff pro Jahr aus Abfallströmen gewinnen lassen. Das Unternehmen geht außerdem davon aus, dass es zwei Millionen Tonnen Kunststoff auf das Qualitätsniveau von Primärrohstoffen aufwerten kann. Seine Rücknahmeautomaten sammeln bereits jedes Jahr 40 Milliarden gebrauchte Getränkebehälter.

Zu den bedeutenden Partnern, mit denen TOMRA in der letzten Zeit Kooperationen eingegangen ist, gehört der neue weltweite Zusammenschluss Alliance to End Plastic Waste, der umgerechnet 13,67 Mrd. NOK (1,366 Mrd. Euro) für Lösungen zur Vermeidung von Plastikmüll bereitstellen will.

Das Unternehmen unterstützt darüber hinaus als Sponsor und Berater eine zu wissenschaftlichen Zwecken unternommene Weltumsegelung mit rein weiblicher Beteiligung. Die eXXpedition, so der Name des Projekts, stach im Oktober in See, um für das Müllproblem in den Meeren zu sensibilisieren.

Quelle und weitere Informationen: www.tomra.com/