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ReOil Anlage Raffinerie Schwechat © OMV Aktiengesellschaft

OMV UND BOREALIS prüfen Ausbau von chemischer Wiederaufbereitung von Kunststoffabfällen

OMV und Borealis untersuchen derzeit das Potenzial für Synergien im ReOil-Innovationsprojekt der OMV am gemeinsamen Industriestandort im österreichischen Schwechat.

Borealis hat im Rahmen der Entwicklung einer Roadmap für die Kreislaufwirtschaft zwei Recyclingunternehmen übernommen. Die OMV untersucht bereits seit 2011 das Potenzial von Post-Consumer-Kunststoffen und arbeitet derzeit an der Skalierbarkeit des ReOil-Prozesses.

Thomas Van De Velde, Senior Vice President Hydrocarbons & Energy bei Borealis: „Neben unseren bestehenden Lösungen für die mechanische Wiederaufbereitung von Kunststoffen ist diese Kooperation mit der OMV bei der chemischen Wiederaufbereitung von Kunststoffabfällen als Grundstoff für Polyolefine ein weiterer wichtiger und konkreter Schritt für unsere Kreislaufwirtschaft. Sie fügt sich perfekt in die Open-Innovation-Strategie von Borealis für die Zusammenarbeit mit führenden Partnern in unseren Industriezweigen und unterstreicht unseren Führungsanspruch bei der Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe. Unser Ziel ist es, unseren Kunden wertschöpfende Lösungen anzubieten, die zugleich globale Herausforderungen angehen.“

Thomas Gangl, Senior Vice President Refining & Petrochemicals bei der OMV: „Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen wir Ressourcen respektieren und das Beste aus dem machen, was wir haben. Borealis ist ein perfekter Partner für uns. Die Raffinerie der OMV in Schwechat verarbeitet Rohöl zu hochwertigen Grundstoffen für Borealis. Kunststoffabfälle werden in der OMV ReOil Pilotanlage zu synthetischem Rohöl aufbereitet und in der Raffinerie verarbeitet – eine geschlossene Kreislaufwirtschaft.“

Die ReOil Pilotanlage der OMV wurde vollständig in die Raffinerie integriert und hat eine Verarbeitungskapazität von bis zu 100 Kilogramm pro Stunde. Das entspricht 100 Litern synthetischem Rohöl. Das Rohöl wird entweder zu Grundstoffen für die Kunststoffindustrie oder zu Kraftstoff verarbeitet. Das Ergebnis ist eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft. Bevor die Anlage ihre endgültige, industrietaugliche Kapazität erreicht, ist noch ein weiterer Skalierungsschritt geplant.

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