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Borealis meldet im zweiten Quartal 2017 einen Nettogewinn von 261 Millionen Euro

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine und Basischemikalien, meldet im zweiten Quartal 2017 einen Nettogewinn von EUR 261 Millionen im Vergleich zu EUR 309 Millionen im gleichen Quartal des Jahres 2016.

Daraus ergibt sich ein Rekord-Halbjahresergebnis mit einem Nettogewinn von EUR 574 Millionen. Der solide Nettogewinn im zweiten Quartal wurde maßgeblich vom höheren Gewinnbeitrag von Borouge gestützt. Die integrierten Gewinnmargen des europäischen Polyolefingeschäfts blieben auf einem gesunden Niveau, sanken jedoch im Vergleich zum zweiten Quartal 2016 leicht ab. Das Marktumfeld im Pflanzennährstoffbereich war weiterhin schwach, wodurch die Geschäftsperformance ähnlich wie im zweiten Quartal 2016 ausfiel.

Die Nettoverschuldung ging im zweiten Quartal um EUR 112 Millionen zurück, was eine solide Geschäftsperformance sowie ein hohes Investitionsniveau im Zusammenhang mit Wachstumsprojekten und Turnarounds widerspiegelt. Mit einer Verschuldungsquote (Gearing) von 19% zum Ende des zweiten Quartals 2017 ist Borealis finanziell weiterhin stark aufgestellt.

Kennzahlen

Q2 2017

Q2 2016

YTD 2017

YTD 2016

Umsatzerlöse

EUR Millionen

1.861

1.790

3.891

3.661

Gesamtumsatz*

EUR Millionen

2.250

2.149

4.701

4.342

Nettogewinn

EUR Millionen

261

309

574

564

Rückgang / (Anstieg) der verzinslichen Nettoverschuldung

EUR Millionen

112

245

(508)

120

Verschuldungsquote (Gearing)

%

19%

17%

* Umsatzerlöse von Borealis inkl. anteiliger Umsätze der nach Equity-Methode bilanzierten Gesellschaften

Prognose

„Borealis hat im zweiten Quartal ein solides Ergebnis erreicht und damit im ersten Halbjahr ein Rekordergebnis erzielt. Die grundsätzlich soliden integrierten Polyolefinmargen waren hauptverantwortlich für dieses Ergebnis“, erklärt Mark Garrett, Vorstandsvorsitzender von Borealis. „Borouge trägt weiterhin maßgeblich zu unserem globalen Wachstum bei, und wir haben uns neuerlich zu unserem langfristigen Engagement im Rahmen dieses Joint Ventures mit ADNOC bekannt. Wir freuen uns bereits auf die nächste Etappe unserer Reise, den Ausbau und die Erweiterung von Borouge. Dieser Schritt wird es uns ermöglichen, aus der rapide ansteigenden Nachfrage nach Polyolefinprodukten in den asiatischen Märkten Nutzen zu ziehen.

Unsere Erwartung, dass sich die integrierten Polyolefinmargen allmählich normalisieren werden, bleibt bestehen. Trotzdem glauben wir, dass die Margen auch im nächsten Quartal auf einem gesunden Niveau bleiben werden. Darüber hinaus rechnen wir mit einer weiteren Performancesteigerung in unserem Pflanzennährstoffgeschäft, wenn auch unter nach wie vor schwierigen Marktbedingungen. Die größte Herausforderung für unser Unternehmen war in diesem Jahr die Rekordanzahl an Turnarounds. Mittlerweile können wir aber mit Stolz sagen, dass wir den Großteil der Turnarounds bereits erfolgreich abgeschlossen haben. Natürlich sind wir uns dennoch darüber im Klaren, dass uns in der zweiten Jahreshälfte noch eine Reihe bedeutender Turnaroundaktivitäten bevorsteht.“

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