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Suez berichtet Coronaauswirkungen im 1. Quartal – Recycling und Gefährliche Abfälle am stärksten betroffen

Die SUEZ-Gruppe hat am 30.04. seinen 1. Quartalsbericht für 2020 veröffentlicht.

Während des ersten Quartals sahen alle SUEZ-Geschäftsbereiche die ersten Auswirkungen von Covid-19, beginnend im Januar in China. Die Auswirkungen auf das China-Geschäft der Gruppe im ersten Quartal entsprachen den Erwartungen, erklärte der Konzern in seinem Quartalsbericht.

Die Kennzahlen des 1. Quartals 2020 sehen wie folgt aus: Die Einnahmen lagen bei 4.198 Millionen Euro und sind damit, trotz erster Auswirkungen von Covid 19,  organisch um 0,5% gestiegen. Das EBITDA lag bei 676 Millionen Euro und ist mit 1,5% organisch gesunken.  Das EBIT-Ergebnis sank ebenfalls auf 231 Millionen Euro, was einem Minus von 14,9% entspricht.

Das erste Quartal zeigte eine solide Finanzstruktur. Die Nettoverschuldung lag Ende März im Jahresvergleich stabil bei 10.402 Millionen Euro.  Die Liquidität stieg im April auf 5,6 Milliarden Euro pro forma.

In der zweiten Märzhälfte waren die direkten und indirekten Auswirkungen der COVID 19-Beschränkungen für die Bevölkerung in den meisten Teilen des Unternehmensgeschäfts erkennbar.

Am stärksten betroffen ist das Segment Recycling & Rückgewinnung, da die gewerblichen und industriellen Kunden das Sammelvolumen erheblich verringern. Im Bereich Environmental Tech & Solutions konnte die Unternehmensgruppe im ersten Quartal nur minimale Auswirkungen auf Water Technologies & Solutions und Smart & Environmental Solutions verzeichnen. Bei gefährlichen Abfällen ist ein starker Volumenrückgang zu verzeichnen.

Die Veränderungen im Aktivitätsniveau sind jedoch nicht einheitlich, so SUEZ. Es gibt in der Tat einige geographische Gebiete und auch Industriesektoren und Kunden, in denen die Aktivität normal verläuft.

„Wir haben rechtzeitig Kontinuitätspläne aufgestellt, und überall, wo wir tätig sind, können wir die Zuverlässigkeit und Qualität unserer Dienstleistungen garantieren. Unsere erste und oberste Priorität ist die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter. Wir setzen uns dafür ein, dass sie den Schutz erhalten, den sie zur Durchführung ihrer Tätigkeiten benötigen, und alle unsere Business-Continuity-Pläne beinhalten Maßnahmen wie die Rotation der Teams vor Ort“, heißt es im Quartalsbericht.

Unsere Teams auf der ganzen Welt konnten damit beginnen, Abhilfemaßnahmen einzuleiten, um sich auf geringere Mengen und geringere Aktivitäten einzustellen, so SUEZ.

Das beinhaltete die folgenden Maßnahmen:
•    Reorganisation Tätigkeiten in den Bereichen Wasser- und Abfall, zur Anpassung an die Gesundheitssituation
•    Anpassung der Arbeitskräfte an das Aktivitätsniveau
•    Beschleunigung von Kosteneinsparungen
•    Beschränkung der Gesamtinvestitionen in diesem Jahr um etwa 15 % gegenüber 2019, wobei sich der Konzern bewusst ist, dass in einigen Bereichen des Geschäfts Investitionen erforderlich sind, um das Serviceniveau zu gewährleisten.

Den vollständigen Bericht mit allen Kennzahlen finden Sie >>> hier.

Quelle: www.suez.com 

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