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Wesentliche Einmaleffekte durch Einstellung des Geschäftsbereichs Publikationspapiere

Der schwedische Konzern SCA (Svenska Cellulosa AB) hat beschlossen, den Publikationspapierbetrieb, bestehend aus drei Papiermaschinen am Industriestandort Ortviken, im Laufe des Jahres einzustellen.

2020 war ein Jahr, das in hohem Maße von COVID-19 und seinen Auswirkungen auf die Menschen, die Gesellschaft und den Markt geprägt war. Gesundheit und Sicherheit hatten immer höchste Priorität und SCA hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um Risikogruppen zu schützen, die Verbreitung des Virus zu reduzieren und sicherzustellen, dass Produktion, Verkauf und Vertrieb aufrechterhalten wurden, wobei der Fokus weiterhin auf der Verfolgung eines profitablen Wachstums lag.

Im Laufe des Jahres hat SCA beschlossen, den Publikationspapierbetrieb, bestehend aus drei Papiermaschinen am Industriestandort Ortviken, einzustellen. Diese werden im ersten Quartal 2021 nacheinander stillgelegt, und wenn die Schließung abgeschlossen ist, wird SCA nur noch in expandierenden Produktkategorien mit gesunden Zukunftsaussichten tätig sein. SCA hat außerdem beschlossen, 1,45 Mrd. SEK in eine jährliche Produktion von 300.000 Tonnen CTMP (chemisch vorbehandelter thermomechanischer Zellstoff) am Industriestandort Ortviken zu investieren, wobei ein Teil der bestehenden Infrastruktur genutzt werden soll. Das Kraftliner-Ausbauprojekt in Obbola schreitet planmäßig und innerhalb des Budgets voran.

Nach einer Periode mit einem schwächeren Markt, sinkenden Preisen und steigenden Lagerbeständen in der ersten Hälfte des Jahres 2020 hat sich der Markt für alle Produktkategorien allmählich verbessert, mit Ausnahme von Publikationspapier, das sich weiter abgeschwächt hat. SCA hat sich darauf konzentriert, das Betriebskapital in einem unsicheren Umfeld zu senken. Dies hat zu einem starken operativen Cashflow im dritten und vierten Quartal 2020 geführt, der zu einer reduzierten Nettoverschuldung am Ende des Jahres beigetragen hat.

Das Jahr und das vierte Quartal wurden durch wesentliche Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Einstellung des Geschäfts mit Publikationspapieren belastet. Das bereinigte Ergebnis im vierten Quartal verbesserte sich im Vergleich zum vorangegangenen Quartal und zum Vorjahresquartal. Ein höherer Anteil der Holzernte aus dem SCA-eigenen Wald und höhere Erträge aus der Neubewertung der biologischen Aktiva aufgrund des neuen Forstgutachtens und Ernteplans wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus.

Weitere Informationen und den vollständigen SCA-Finanzbericht finden Sie >>> hier


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