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Stora Enso initiiert Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Zellstoff- und Kartonkapazität in Schweden

Der schwedische Konzern Stora Enso plant Investitionen in eine Aufrüstung und Erweiterungen der vorhandenen Zellstoff- und Kartonherstellungskapazitäten im Werk Skogahall und hat dazu eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

Stora Enso hat beschlossen, eine Machbarkeitsstudie und ein Verfahren zur Beantragung einer Umweltgenehmigung zur Verbesserung und Erweiterung der Zellstoff- und Kartonherstellungskapazitäten im Werk Skoghall in Schweden einzuleiten. Die Investition würde das bereits effiziente Werk zu einem ganzheitlichen, äußerst kosteneffizienten und umweltfreundlichen Hersteller von Verpackungskarton und gebleichtem Marktzellstoff aus Weichholz machen. Die Investition würde Kunden weltweit bedienen und Stora Enso als Anbieter von hochwertigen, erneuerbaren Verpackungsmaterialien weiter etablieren, heißt es in einer Pressemeldung des schwedischen Unternehmens.

In der Durchführbarkeitsstudie wird eine mögliche Aufrüstung und Erweiterung der vorhandenen integrierten Zellstoffkapazität von 370 000 Tonnen auf 780 000 Tonnen pro Jahr und eine mögliche Erhöhung der Plattenkapazität um 120 000 Tonnen bewertet. Nach der Investition würde die Mühle zu nahezu 100% mit zusätzlichen 220.000 Tonnen Weichholzmarktzellstoff integriert. Dies würde eine weitere Steigerung der kostengünstigen Plattenproduktion ermöglichen. Das Projekt würde auch die fossilen CO2-Emissionen der Produktion erheblich senken. Die Ergebnisse einer kürzlich abgeschlossenen Vor-Machbarkeitsstudie unterstützten die Fortsetzung des Investitionsprozesses.

Wenn die Investition im Anschluss an die Machbarkeitsstudie und das Umweltgenehmigungsverfahren genehmigt wird, werden die Investitionsausgaben für die Modernisierung und Erweiterung auf etwa 800-850 Millionen Euro geschätzt. Die Machbarkeitsstudie wird voraussichtlich Ende 2021 abgeschlossen sein. Die Produktion wird frühestens im vierten Quartal 2023 beginnen. Derzeit verfügt das Werk Skoghall über eine jährliche Produktionskapazität von 885.000 Tonnen Verpackungskarton.

"Die Skoghall-Mühle ist eine unserer wichtigsten integrierten Plattformen für Verpackungsmaterialien. Die Investition würde es uns ermöglichen, zu wachsen und unsere Kunden flexibler zu bedienen und die steigende Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigen Verpackungen zu befriedigen. Die Investition stünde im Einklang mit unserer Strategie, das Wachstum im Verpackungsgeschäft zu beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Werke auf der Grundlage von Skaleneffekten und Integrationsvorteilen auszubauen. Sie würde auch das Potenzial für profitables Wachstum in attraktiven Endanwendungssegmenten der Verpackung, wie z.B. Verpackungskarton für flüssiges Füllgut und gestrichenen ungebleichten Kraftpapier, stärken. Die mögliche Entscheidung über eine Erweiterung des Skoghall-Werks wird nach Abschluss der Machbarkeitsstudie und in Erwartung des Ergebnisses des Verfahrens zur Beantragung einer Umweltgenehmigung bei den lokalen Behörden getroffen", sagt Hannu Kasurinen, EVP, Stora Ensos Abteilung für Verpackungsmaterialien.

Quelle und weitere Informationen: www.storaenso.com 

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