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UPM zieht Geschäftsausblick für 2020 zurück

Der finnische Papierkonzern UPM-Kymmene zieht seinen Ausblick für 2020 zurück und gibt bis auf weiteres keinen neuen Ausblick.

Obwohl sich die Geschäftstätigkeit im ersten Quartal erwartungsgemäß entwickelt hat, stellt die sich schnell ausbreitende Coronavirus-Pandemie jedoch eine erhebliche Unsicherheit für den Rest des Jahres dar, heißt es in einer Veröffentlichung vom 30.03.2020.

Die Finanzlage von UPM ist solide. UPM verfügt über eine Nettoliquidität in der Bilanz und hohe Liquiditätsreserven. Die Liquidität wurde durch die am 17. März 2020 unterzeichnete revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 750 Millionen EUR weiter gestärkt.

Wie in der Veröffentlichung des Jahresabschlusses von UPM für 2019 angegeben, hat UPM im Januar die Risiken im Zusammenhang mit dem COVID-19-Virus in China identifiziert. Seitdem hat sich die lokale Epidemie schnell zu einer weltweiten Pandemie entwickelt. Bisher waren die UPM-Geschäfte von der Pandemie nicht betroffen, und die Kundennachfrage lag auf dem erwarteten Niveau.

UPM trifft umfassende Vorkehrungen, um die Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeiter zu schützen und die Geschäftskontinuität zu gewährleisten. Trotz dieser Bemühungen ist es möglich, dass während einer ausgedehnten Pandemie der Betrieb einer oder mehrerer Einheiten oder die Lieferkette und Logistik unterbrochen werden könnten. Unter diesen Umständen müssten einige Bereiche den Betrieb einschränken oder vorübergehend stillgelegt werden. Obwohl viele Produkte von UPM zur Deckung des täglichen Bedarfs dienen, ist es wahrscheinlich, dass sich die Kundennachfrage nach einigen UPM-Produkten aufgrund der sich verlangsamenden Weltwirtschaft verschlechtern wird. Diese möglichen Auswirkungen können sowohl durch die Pandemie selbst als auch durch die umfangreichen öffentlichen Einschränkungen zur Begrenzung der Verbreitung des Virus verursacht werden, was sich in verschiedenen Geschäftsbereichen und Betriebsstätten unterschiedlich auswirken kann.

Um sich auf verschiedene Szenarien vorzubereiten, plant UPM, seine Betriebsabläufe durch Schichtregelungen, vorübergehende Entlassungen oder reduzierte Arbeitszeiten anzupassen. Die Konsultation der Mitarbeiter zu den Plänen wird im Einklang mit der lokalen Gesetzgebung erfolgen, um eine schnelle Entscheidungsfindung zu ermöglichen, falls solche Entscheidungen erforderlich werden. Entscheidungen über Maßnahmen hängen von den Auswirkungen der Pandemie auf die Geschäftstätigkeit von UPM ab und auch davon, dass in jedem Land ein entsprechender Konsultationsprozess abgeschlossen wird.

Quelle und weitere Informationen: www.upm.com

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