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Print ist beliebt aber die Umweltmythen über Papier halten sich

Die Ergebnisse einer neuen Umfrage im Auftrag von Two Sides geben einen aktuellen  Einblick in die Wahrnehmung der Verbraucher über Papier- und Printprodukte.

07 09 PapiermythenDas unabhängige Forschungsunternehmen Toluna befragte 6.000 Verbraucher aus ganz Europa (Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Finnland, Norwegen, Schweden und dem Vereinigten Königreich), wie sie die Umweltauswirkungen von Papier einschätzen.

Umwelt

Aus der Umfrage geht deutlich hervor, dass die Verbraucher sich um die Umwelt sorgen. Allerdings besteht auch eine große Abweichung zwischen der Wahrnehmung bestimmter Umweltsachverhalte und dem, was tatsächlich richtig ist. Dies wird besonders deutlich, wenn man das Bewusstsein und das Verständnis der Verbraucher für Forstwirtschaft und Recycling untersucht.

  •  60% der Verbraucher glauben, dass der europäische Wald schrumpft, während die europäischen Wälder in den letzten 10 Jahren täglich um eine Fläche von über 1.500 Fußballfeldern gewachsen sind.
  • Nur ein Fünftel der Befragten ist der Meinung, dass die Papierrecyclingquote in Europa 60% übersteigt, während es tatsächlich 72% sind.

75 % der europäischen Verbraucher halten es für wichtig, Papierprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern zu verwenden. Beim Kauf von Papierprodukten achten jedoch nur 34% der Befragten auf Forstzertifizierungssiegel, die besagen, dass die Produkte aus einer nachhaltigen Quelle stammen. Dies könnte durch ein mangelndes Bewusstsein für zwei der wichtigsten Zertifizierungssysteme erklärt werden, den Forest Stewardship Council® (FSC®) und das Programm zur Anerkennung der Waldzertifizierung (PEFC™).

    34% der europäischen Verbraucher kennen FSC®.
    27% kennen PEFC™.

In der Umfrage wurden die Teilnehmer gebeten, die Umweltauswirkungen mehrerer gängiger Materialien und Produkte zu bewerten. Die Verbraucher glauben, dass Holz die geringsten Umweltauswirkungen hat, dicht gefolgt von Glas und Papier. Vielleicht ist es nicht verwunderlich, dass Kunststoff aufgrund der großen Medienpräsenz zu diesem Thema in letzter Zeit von den Verbrauchern als der umweltschädlichste Werkstoff angesehen wird.

Präferenzen

Ein markanter Trend, der sich in der Umfrage abzeichnete, war die Vorliebe für das Lesen von gedruckten Büchern, Zeitschriften und Zeitungen. Digitales Lesen scheint nach wie vor nicht allzu beliebt zu sein.

    69% glauben, dass Print die angenehmste Art ist, Bücher zu lesen.
    61% ziehen es vor, Zeitschriften in gedruckter Form zu lesen.
    54% finden, dass gedruckte Zeitungen angenehmer zu lesen sind.

Neben der Tatsache, dass Print das bevorzugte Lesemedium ist, hat sich der Wunsch von Finanzorganisationen und Dienstleistern, auf digital umzustellen, bei vielen Verbrauchern als unbeliebt erwiesen. Insgesamt glauben 78%, dass sie das Recht haben, zu entscheiden, wie sie ihre Mitteilungen erhalten (elektronisch oder gedruckt) und weitere 62% sind der Ansicht , dass ihnen für den Erhalt von Papierrechnungen keine zusätzlichen Kosten in Rechnung gestellt werden sollten.

>>> Report zum Download

Quelle: de.twosides.info


 

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