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UPM Zwischenbericht Q3/2018: Starkes Quartal setzt neuen Maßstab für das Ergebnis

Das dritte Quartal des Papierherstellers UPM lief nach Aussage von Präsident und CEO Jussi Pesonen sehr gut und setzte einen neuen Maßstab für das Ergebnis der Unternehmensgruppe.

Die Kundennachfrage war weiterhin solide und die Verkaufspreise konnten in fast allen Geschäftsbereichen erhöht werden. In fünf seiner sechs Geschäftsbereiche konnte die Unternehmensgruppe die Preissteigerungen die Auswirkungen höherer Inputkosten ausgleichen. Das Geschäftsmodell sei weiterhin erfolgreich, so Pesonen.

Die Umsatzerlöse stiegen um 6 % und das vergleichbare EBIT stieg um 20 % auf 420 Mio. Euro. Die vergleichbare EBIT-Marge lag bei 15,9 %; dies veranschaulicht sehr gut das aktuelle Leistungsniveau im Vergleich zur ersten Jahreshälfte erklärte Pesonen. Die Unternehmensgruppe verzeichnete einen starken operativen Cashflow  und d die Bilanz war am Ende des Quartals praktisch schuldenfrei.

UPM Biorefining konnte sich am deutlichsten verbessern und erzielte dieses Quartal Rekorderträge. Die Verkaufspreise für Zellstoff, Biokraftstoffe und Schnittholz konnten erhöht werden. Bei Biokraftstoffen wurde nach dem planmäßigen Wartungsstillstand (Turnaround) im 2. Quartal ein neues Produktionsniveau erreicht. Die Zellstofflieferungen wurden jedoch durch vorübergehende Produktionsprobleme im Werk Fray Bentos beeinträchtigt, wo es während des Quartals aufgrund schwerer Gewitter zu vier Produktionsstillständen kam.

UPM Communication Papers konnte die gestiegenen Inputkosten und geringeren Liefermengen durch höhere Preise ausgleichen und berichtete gute und stabile Erträge. Ein Turbinenschaden und die daraus resultierende Ausfallzeit im Werk Plattling verursachten insbesondere aufgrund hoher Strompreise zusätzliche Kosten. UPM Energy hingegen profitierte von den höheren Strompreisen und konnte seine Erträge steigern, obwohl die Wasserkrafterzeugung durch die trockenen Witterungsbedingungen eingeschränkt war.

Die Ergebnisse von UPM Raflatac und UPM Plywood blieben stabil. Beide Bereiche konnten die Verkaufspreise erhöhen und so die gestiegenen Kosten ausgleichen. Für beide waren jedoch auch die Auswirkungen von ungünstigen Wechselkursen spürbar.

UPM Specialty Papers verzeichnete trotz solider Nachfrage eine negative Ertragsentwicklung. Das lag vor allem an den kontinuierlich steigenden Zellstoffkosten. Im Bereich Etikettenpapiere konnten wir zwar die Preise erhöhen, aber nicht genug, um die gestiegenen Zellstoffkosten vollständig auszugleichen. Im Bereich Feinpapiere sanken die Preise aufgrund des zusätzlichen Marktangebots in China.

Insgesamt ist UPM sehr gut aufgestellt und ist bereit die unerschöpflichen Möglichkeiten, die die Bioökonomie für Wertschöpfung und Geschäftsentwicklung bietet, zu nutzen, so der Präsident.

Ausblick für das Jahr 2018

Es wird erwartet, dass UPMs vergleichbares EBIT 2018 im Vergleich zu 2017 weiter steigen wird. In H2/2018 wird das vergleichbare EBIT voraussichtlich deutlich höher ausfallen als in H1/2018.

Die Grundvoraussetzungen für die UPM Geschäftsbereiche seien 2018 günstig. Es wird erwartet, dass die Verkaufpreise 2018 in den meisten UPM Geschäftsbereichen im Vergleich zu 2017 ansteigen werden und dadurch der Anstieg der variablen Kosten ausgeglichen werden kann.

Weitere ausführliche Informationen. www.upm.de

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