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Grafik: „Entwicklung von 1997-2017: Produktionsvolumen und -wert“ Grafik: „Entwicklung von 1997-2017: Umsatzerlös pro Tonne produzierter Faltschachteln“

Deutsche Faltschachtel-Industrie mit positivem Ergebnis

Mit einem Produktionsvolumen in Höhe von 856.885 Tonnen konnte die deutsche Faltschachtel-Industrie im Geschäftsjahr 2017 ihr Produktionsvolumen um 1,7 % gegenüber dem Vorjahr steigern.

Der Produktionswert erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 2,1 % auf 1,861 Milliarden Euro. Damit konnten die Rückgänge im Geschäftsjahr 2016 vollständig kompensiert werden. Die FFI Mitgliedsunternehmen zeigten sich dabei besonders robust. Sie konnten bei einem leichten Volumenzuwachs (+0,6 %) ihren Produktionswert sogar um 2,9 % vergrößern. Einen Zuwachs kann die deutsche Faltschachtel-Industrie auch bei der Profitabilität verbuchen. Der Umsatzerlös der Branche stieg von 2.162 Euro pro produzierter Tonne im Jahr 2016 auf 2.171 Euro pro Tonne im Jahr 2017. Das entspricht einem Anstieg um rund 0,4 %.
 
Im vergangenen Jahr hat die deutsche Faltschachtel-Industrie stark von der guten Konsumlaune der deutschen Verbraucher bei einer insgesamt positiven volkswirtschaftlichen Entwicklung profitiert. Insgesamt befindet sich die Branche seit ihrem Allzeithoch im Jahr 2011 aber in einer Seitwärtsbewegung. „Die fortschreitende Europäisierung bei Ausschreibung und Produktion setzt die Faltschachtel-Industrie einem enormen Margendruck aus. Deutsche Standorte stellen ihre Wettbewerbsfähigkeit mit permanenten Effizienzsteigerungen und  Prozessoptimierungen ständig neu unter Beweis. Fortschreitende Digitalisierung und Industrie 4.0 gehören inzwischen zum Tagesgeschäft unserer Industrie“, sagt Steffen Schnizer, Sprecher des Vorstands des Fachverbands Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI). 

Im europäischen Vergleich steht die deutsche Faltschachtel-Industrie für rund ein Fünftel des europäischen Produktionsvolumens. Damit ist sie etwa doppelt so groß wie Großbritannien, Frankreich oder Italien.
Die Branchenkonsolidierung schreitet mit leichten Schwankungen weiter voran. Beim FFI stehen dem Austritt von zwei Vollmitgliedern sowie zwei assoziierten Mitgliedern in 2017 die Neuaufnahmen eines Vollmitglieds sowie zweier assoziierter Mitglieder gegenüber. Der Verband repräsentiert etwa zwei Drittel des deutschen Faltschachtelmarktes. 


ÜBER DEN FACHVERBAND FALTSCHACHTEL-INDUSTRIE E.V. (FFI)

Der FFI - Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. - vertritt seit 1948 die Interessen von mehr als 60 Unternehmen mit über 80 Produktionsstandorten dieses Industriezweigs, der jährlich ca. 856.000 Tonnen Faltschachteln produziert, was einem Produktionswert von rund 1,86 Mrd. Euro entspricht. Die FFI-Mitglieder repräsentieren dabei rund zwei Drittel des Branchenumsatzes. 
Die Faltschachtelbranche beschäftigt ca. 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältigen Berufsbildern. Branchenspezifische Berufe wie Verpackungsingenieur, Drucker, Packmitteltechnologe, Verpackungsentwickler oder Mediengestalter gehören ebenso dazu wie kaufmännische, technische und logistische Berufe. Traditionell zeigt sich die Industrie mit derzeit rund 700 Auszubildenden zukunftsorientiert und verantwortungsbewusst. Der FFI-Fachverband unterstützt seine Mitglieder mit vielfältigen Produkten sowie Dienstleistungen und trägt so nachhaltig zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bei. Das Gremien- und Informationsangebot des FFI ist einmalig in Europa. Er sorgt systematisch für Know-how Transfer und Kompetenzsteigerung durch Informationsveranstaltungen und Fortbildungsseminare, aber auch mit Leitfäden, Richtlinien, Mustern und Checklisten. 

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