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Die Rücklaufquote in Europa ist 2016 auf 72,5 % gestiegen

Seit 2000 hat sich die europäische Papierwertschöpfungskette dem Ziel verschrieben, sowohl die Wiederverwendung zu erhöhen als auch die gemeinsamen Anstrengungen zu verstärken, die Hindernisse zu beseitigen, die das Papierrecycling in Europa hemmen.

Auf dem Weg zu seiner Verpflichtung, eine Rücklaufquote von 74 % in Europa bis 2020 zu erreichen, gab der Europäische Altpapierrat 'European Paper Recycling Council (EPRC)' jetzt bekannt, dass im Jahr 2016 eine Recyclingquote von 72,5 % erreicht wurde.

Der diesjährige Bericht zeigt auch positive Ergebnisse aus einer regionalen Perspektive: Die Zahl der Länder mit Rücklaufquoten unter 60 % fiel auf neun Länder, während in siebzehn Ländern die Rücklaufquote inzwischen über 70 % liegt. Im Vergleich zu 2015 stieg die Sammlung von Altpapier um 0,9 % und erreichte 59,5 Millionen Tonnen. Parallel dazu ging der Papierverbrauch mit 82,1 Millionen Tonnen leicht zurück.

Diese beiden Faktoren führten zu einer erheblichen Steigerung der Rücklaufquote: von 71,9% im Jahr 2015 auf 72,5% im Jahr 2016. Das heißt, dass die Sammlung und der Verbrauch von Papier- und Pappe im Vergleich zum Basisjahr der Deklaration (2015) um 0,5 Millionen Tonnen zugenommen haben.

Auf internationaler Ebene ist Europa nach wie vor Weltmeister im Rücklauf von Altpapier, gefolgt von Nordamerika. Die Rücklaufquoten anderer Weltregionen verbessern sich, kommen aber aus niedrigeren Ebenen. In Europa werden Papierfasern durchschnittlich 3,6 Mal in der Papier- und Pappeproduktion wieder eingesetzt und übertreffen damit den weltweiten Durchschnitt von 2,4 Mal deutlich.

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