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Rohstoffwende essentiell für nachhaltige industrielle Fertigung in Zukunftsbranchen

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel hat am 29. September 2017 in Goslar für den nachhaltigen und umweltschonenden Umgang mit Rohstoffen geworben: „Ohne Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz kommt die industrielle Fertigung in wichtigen Zukunftsbranchen ins kurze Gras“, sagte der Minister.

Handys, Elektromobilität, Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien und viele andere Branchen brauchen Rohstoffe, die nur endlich verfügbar sind. „Bislang verursacht eine noch steigende Weltbevölkerung und der Pro-Kopf-Verbrauch an Rohstoffen eine wachsende Nachfrage. Nicht nur in Deutschland wird die Versorgung der Industrie mit wichtigen Rohstoffen daher langfristig immer schwieriger. Deshalb brauchen wir eine Rohstoffwende und müssen Kreislaufwirtschaft und Recycling von wirtschaftsstrate¬gischen Metallen als zentrale Herausforderung begreifen.“

Niedersachsen gilt als klassische Rohstoffregion mit Jahrhunderte langer Erfahrung beim Aufsuchen, Gewinnen und Verarbeiten metallischer Rohstoffe. In den letzten Jahrzehnten wurde das Recycling in Forschung und Produktion systematisch weiterentwickelt. Speziell im Harz sind entsprechende Technologien sowie spezialisierte und innovative Unternehmen angesiedelt. Künftig werden Urban Mining oder auch alte Halden im Harz eine wichtige Rohstoffquelle darstellen.

Die Sicherung der notwendigen Ressourcen für die zukünftige Produktion insbesondere durch Recycling ist vor dem Hintergrund eines nachhaltigen Umgangs mit Rohstoffen eine wesentliche Aufgabe der nächsten Jahrzehnte, sagte Wenzel.

Um diese Aufgabe erfolgreich anzugehen, hat sich der Verbund REWIMET gegründet, ein Netzwerk von Unternehmen, Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und anderen gesellschaftlichen Akteuren. „Wir haben einen wichtigen Schritt getan, um den wirtschaftlichen Fortschritt im Land voranzutreiben, und gleichzeitig einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt zu gewährleisten“, so der Umweltminister. Die Dimension der Herausforderung werde bislang unterschätzt.

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