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Bremen legt Entwurf des neuen Abfallwirtschaftsplans aus

Seit gestern (31. Juli 2017) können Bürgerinnen und Bürger den Entwurf des Abfallwirtschaftsplans einsehen und Stellungnahmen dazu abgeben. Das Umweltressort erinnert daran, dass die öffentliche Auslegung bis zum 31. August 2017 dauert und Stellungnahmen bis zum 17. September 2017 abgegeben werden können.

Zum jetzt fünften Mal hat das Umweltressort den Entwurf eines Abfallwirtschaftsplanes für das Bundesland Bremen vorgelegt. Dies ist erforderlich geworden, da nach Inkrafttreten des letzten Planes in 2007 viele gesetzliche Änderungen stattgefunden haben und sich auch im Land Bremen die Abfallwirtschaft weiter entwickelt hat. 

Entsprechend den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes stellt der neue Abfallwirtschaftsplan die Ziele der Abfallvermeidung, der Abfallverwertung und des Recyclings dar und beschreibt die zur Sicherung der Abfallentsorgung notwendigen Anlagen. Er beruft sich dabei u.a. auf die Abfallwirtschaftskonzepte der beiden Städte im Land, wertet die Abfallbilanzen aus und ermittelt den künftigen Bedarf an Entsorgungseinrichtungen. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass für die kommenden 10 Jahre ausreichend Entsorgungskapazitäten für alle Abfälle im Land vorhanden sind, jedoch für die Stadt Bremen in den nächsten Jahren ein neuer Deponiestandort gesucht werden muss. In Bremerhaven ist die getrennte Erfassung und Verwertung von Garten- und Bioabfällen zu verbessern. 

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz besagt, dass bei der Aufstellung der Pläne die Öffentlichkeit zu beteiligen ist. Daher liegt der Planentwurf ab sofort bis zum 31. August 2017 im Siemenshochhaus und im Ortsamt Vegesack sowie bei den Bremerhavener Entsorgungsbetrieben aus. Er ist auch im Internet auf der Website des Umweltressorts (www.bauumwelt.bremen.de  > Fachbereich Umwelt > Abfall > AWP 2017 - Entwurf) zugänglich. Bürgerinnen und Bürger die an der Thematik Interesse haben oder sich von dem Plan betroffen fühlen, können dazu bis zum 17. September 2017 schriftlich Stellung nehmen. Danach wird der Plan überarbeitet und der Umweltdeputation zur Beschlussfassung vorgelegt.

Quelle: senatspressestelle.bremen.de

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