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Recycling und Management von Ressourcen in der deutschen Industrie

Der Bundesregierung liegen keine Daten und Statistiken zur Entwicklung des Recyclings von Eisen-, Nichteisenmetall- sowie Kunststoffabfällen, die nicht gesetzlich geregelt sind, vor.

Das teilte die Regierung in ihrer Antwort (19/13610) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/13201) mit. Die Integration von Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft sollte nach Ansicht der Fragesteller ein wichtiges Ziel ökologischer Industriepolitik sein. Grundlage dafür bilden strategische Eckpunkte wie prioritäre, wirtschaftlich bedeutsame Rohstoffe und der bei deren Gewinnung und Verarbeitung ent-stehende Verbrauch an Ressourcen und Energie sowie entstehende Treibhausgase.

Aufgrund der "hohen Marktpreise insbesondere von Kupfer-, Aluminium- sowie Eisen- und Stahlschrotten" sei jedoch von einer weitgehend stofflichen Verwertung auszugehen, heißt es in der Antwort der Bundesregierung.

Eine Festlegung von Sammel- und Sortierquoten, die über die bestehenden Regelungen hinausgehe, sei nicht verhältnismäßig.

Im Zusammenhang mit Elektro- und Elektronik-Altgeräten plane die Bundesregierung eine Behandlungsverordnung zu erlassen, um Anforderungen an das Recycling und die Verwertung festzulegen. Diese soll auch bestehende Anforderungen an die Schadstoffentfrachtung sowie Aspekte der Ressourcenschonung stärker adressieren.

Quelle: www.bundestag.de/hib

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