Der bvse informiert den Mittelstand über Abfall, Sekundärrohstoffe, Recycling und Entsorgung.

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Unser Selbstverständnis

Die rund 130 Mitglieder im bvse-Fachverband Textilrecycling sind kompetente Fachbetriebe, die Altkleider, Schuhe und andere gebrauchte Textilien, beispielsweise Tisch- und Haushaltswäsche, sammeln, sortieren und verwerten. Das oberste Ziel der deutschen und europäischen Unternehmen ist dabei die Wiederverwendung als Secondhandware.

In den Fachbetrieben werden die Textilien und Altkleider in modernen Sortieranlagen per Hand nach Sorten, Artikeln und Qualitäten sortiert. Fast die Hälfte der Sammelware kann als Secondhandkleidung wiederverwendet werden.

Auf dem Textilrecyclingmarkt sind hauptsächlich spezialisierte kleine und mittelständische Betriebe aktiv. Die meisten Erfasser operieren regional, einige Unternehmen sind bundesweit tätig. Durch ein gezieltes Produkt- und Qualitätsmanagement ist eine Branche entstanden, die dem Lumpensammler-Image längst entwachsen und dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen verpflichtet ist.

Das Sammelaufkommen an gebrauchter Kleidung ist in Deutschland mit über ca. 1,01 Millionen Tonnen im Jahr viel höher als der inländische Bedarf. Die national nicht benötigten Mengen aus Kleidersammlungen werden exportiert, insbesondere nach Osteuropa und in Entwicklungsländer Asiens und Afrikas. Dort sind Altkleider die oftmals einzige Möglichkeit, sich mit qualitativ hochwertiger und modischer Kleidung einzudecken. Hier erfahren Sie, warum der Export von Altkleidern sinnvoll und alternativlos ist.

Auch gemeinnützige Organisationen können nur einen kleinen Teil der Sammelmenge in ihren Kleiderkammern verwenden und verkaufen deshalb die Überschüsse an Sortierbetriebe und Verwerter. Mit dem Erlös finanzieren sie ihre Arbeit.

Altkleider, die nicht mehr wiederverwendet werden können, werden fachgerecht recycelt und beispielsweise zu Putzlappen und Dämmstoffen verarbeitet.

Der Fachverband Textilrecycling setzt sich für faire Wettbewerbsbedingungen auf dem Markt für Altkleider und Alttextilien ein und steht für eine fachgerechte und transparente Sammlung, Sortierung und Verwertung. Die Mitgliedsunternehmen bekennen sich deshalb zu den Leitlinien für das Textilrecycling des Fachverbands, die Standards für Qualität und Transparenz von Altkleidersammlungen definieren. Die Einhaltung der Leitlinien garantiert das bvse-Qualitätssiegel für das Textilrecycling.

Der Fachverband Textilrecycling (FTR) wurde bereits 1948 gegründet. 1999 hat der bvse die Fachvereinigung Textilrecycling ins Leben gerufen. 2011 ist der FTR im bvse-Fachverband Textilrecycling aufgegangen.

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