
| Viele Themen. Eine Stimme. |
Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit sind
kein Widerspruch. Kaum eine Branche belegt
das so nachhaltig wie die Kreislaufwirtschaft. In den letzten Jahrzehnten haben unsere Mitgliedsunternehmen gezeigt, wie man aktiven Umweltschutz und erfolgreiches Wirtschaften miteinander verbinden kann. Innovation ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Die zumeist mittelständisch geprägten Unternehmen decken das gesamte Spektrum der Recycling- und Kreislaufwirtschaft ab. Von der Dienstleistung vor Ort bis zur Gewinnung und Weiterverarbeitung von Sekundärrohstoffen. Nachfolgende Betätigungsfelder gehören zu den Kernbereichen der im bvse organisierten Branche: |
| Altpapier Reduzierter Energieverbrauch, niedrigere Herstellungskosten, Ressourcenschonung: Hier punktet das Altpapierrecycling. Unsere Mitgliedsunternehmen haben Systeme entwickelt, die eine flächendeckende und benutzerfreundliche Erfassung des Altpapiers ermöglichen. Es wurden erhebliche Investitionen getätigt, um eine optimale Sortierung zu gewährleisten. Hier sind wir spitze und treiben die Entwicklung voran. Gut für uns. Gut für die Umwelt. Zum Bereich Altpapier » |
| Glasrecycling Auch wenn PET und TetraPaks auf dem Vormarsch sind: Glas ist nach wie vor eines der dominierenden Verpackungsmaterialien. Unsere Mit gliedsunternehmen sind Mitbetreiber eines flächendeckenden, deutschlandweiten Glas-Containersystems. Damit schaffen sie die Voraussetzung für die Getrenntsammlung von Glas. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur energiereduzierten Wiederaufbereitung dieses Wert stoffes. Rund 86 Prozent der Behältergläser können heutzutage in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Zum Bereich Glasrecycling » |
| Kunststoffrecycling Im Standort Deutschland sichert dieser Sekundärrohstoff zehntausende von Arbeitsplätzen. Durch das Recycling wird eine Vielzahl hochwertiger Kunststoffprodukte hergestellt, die auch im Hightech-Bereich ihre Anwendung finden. Als Ergänzung zur hochwertigen stofflichen Verwertung der wertvollen Altkunststoffe gewinnt auch die Energie- und Rohstoffgewinnung an Bedeutung. Um die Umwelt zu schützen und diesen wertvollen Werkstoff nachhaltig zu nutzen, steht die Recyclingwirtschaft vor der ständigen Herausforderung, neue Technologien und Recyclingprodukte zu entwickeln. Unsere Mitgliedsunternehmen sind dabei in allen Bereichen der Kunststoffverwertung aktiv und achten bei der Kunststoffverwertung auf die Einhaltung hoher Qualitätsstandards. Zum Bereich Kunststoffrecycling » |
| Elektro(nik)-Altgeräterecycling Ob Fernseher, Kühlschrank oder Mobiltelefone, jährlich fallen in Europa bis zu 8 Millionen Tonnen Elektro(nik)-Altgeräte an. In Deutschland werden die europäischen Vorgaben (WEEE/ RoHS) seit dem 24. März 2006 durch das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) umgesetzt. Der bvse begleitet diesen Prozess der Umsetzung und bringt dabei die Position der mittelständischen Recyclingbetriebe gegenüber den Wirtschaftsbeteiligten sowie den politischen Entscheidungsträgern ein. Zum Bereich Elektro(nik)-Altgeräterecycling » |
| Alttextilien Um aufwändige Sortierprozesse mit hohem Energieverbrauch zu umgehen, geht man nicht den Weg über die andernorts übliche Restmüllentsorgung von Textilien. In Kooperation auch mit karitativen und kirchlichen Organisationen wurde ein flächendeckendes Netz an Altkleidercontainern und -Straßensammlungen aufgebaut. So werden über 620 000 Tonnen Alttextilien gesammelt und weiterer Verwertung zugeführt. Sie werden manuell sortiert, in Secondhand-Läden oder ins Aus land verkauft. Alttextilien, die nicht mehr getragen werden können, werden in der Reißspinnstoffindustrie weiterverarbeitet. Zum Bereich Alttextil » |
| Altholzrecycling Altholz lässt sich auf verschiedene Arten sinnvoll und ressourcenschonend wiederverwerten. Das gezielte Differenzieren schon an der Anfallstelle, ein qualitatives Sortieren und Aufbereiten zielen auf eine möglichst hochwertige Verwertung ab. Die stoffliche Verwertung findet in der Spanplattenindustrie statt, wo nur ausgesuchte Altholzqualitäten eingesetzt werden dürfen. Althölzer, die dort nicht eingesetzt werden können, eignen sich fast alle hervorragend als Brennstoff in Form einer erneuerbaren Energiequelle. Die Altholzerfasser und -aufbereiter im bvse verfügen über viel Know-how in der Altholzzuordnung und unterwerfen sich umfangreichen Eigen- und Fremdkontrollen. Zum Bereich Altholzrecycling» |
| Ersatzbrennstoffe Auf Grund der Energiekrise wurden bereits in den 70er Jahren verstärkt Ansätze verfolgt, Brennstoffe aus Abfällen herzustellen. Doch die gezielte Abreicherung heizwertreicher Anteile aus dem Abfall ist eine ambitionierte Aufgabe, weil es darauf ankommt, den Ersatzbrennstoff in einer von der jeweiligen Verwertungsanlage geforderten Qualität bereitzustellen. Hierzu bedarf es einer langfristig angelegten Kooperation zwischen der Entsorgungswirtschaft und den Betreibern industrieller Feuerungsanlagen. Spezialisierte bvse-Mitgliedsunternehmen entwickeln heute mit ihren Kunden individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Brennstoffqualitäten. Durch die gezielte Nutzung von Ersatzbrennstoffen konnte in Deutschland 2005 eine Energiemenge im Wert von 343 Mio. Euro1) eingespart werden. Zum Bereich Ersatzbrennstoffe » |
| Altöl Die Mineralölsammler ermöglichen durch ihre aufgebauten Transport- und Logistiksysteme, dass die vom Verbraucher abgegebenen Altöle effizient gesammelt und zu den jeweils geeigneten Verwertungseinrichtungen geliefert werden. Durch die Entwicklung neuer Technologien und den Einsatz biologisch abbaubarer und synthetischer Öle verringert sich stetig der Anteil der Mineralöle. Dennoch werden in etwa 60 Prozent der umlaufenden Altöle, das entspricht 470 000 Tonnen an Altölen, gesammelt und verwertet. Der bvse hat es sich zur Aufgabe gemacht, darauf hinzuwirken, dass Grundlagen und Rahmenbedingungen geschaffen werden, die einen fairen Wettbewerb am Markt ermöglichen, damit mittelständische Unternehmen eine Chance haben. Zum Bereich Altöl » |
| Schrott Stahl ist nach dem Ge- oder Verbrauch immer wieder und ohne Qualitätsverlust einsetzbar. Diese Eigenschaft hat den Sekundärrohstoff Stahlschrott weltweit zum zweitwichtigsten Eisenträger der Stahl- und Gießereiindustrie und zum mengenmäßig wichtigsten Sekundärrohstoff überhaupt werden lassen. Insgesamt versorgt die deutsche Schrottwirtschaft – zum größten Teil bestehend aus mittelständischen Unternehmen – Stahlwerke und Gießereien mit etwa 21 Mio. Tonnen Schrott. Der Schrottanteil an der deutschen Stahlproduktion liegt bei rund 44 Prozent. Mit dem Einsatz von Schrott wird Energie in hohem Maße eingespart und vor allem die CO2-Emissionen entscheidend reduziert. Zum Bereich Schrott » |
| Biologisch abbaubare Abfälle – Biogene
Abfälle – Bioabfälle Sie reichen von Speiseresten über Gartenabfälle bis zum Klärschlamm: biologisch abbaubare Stoffe machen bis zu 40 Prozent des Müllaufkommens aus. Man geht davon aus, dass sie in den nächsten Jahren zu einer der wichtigsten erneuerbaren Energiequellen zählen werden. So wird aus Bioabfällen schon heute in Biogasanlagen Strom und Wärme erzeugt. Die Mitgliedsunternehmen des bvse fördern diese Entwicklung zur erneuerbaren Energiegewinnung. Zum Bereich Bioabfälle » |
| Altautoverwertung Die deutschen Altautoverwerter arbeiten auf der Grundlage der strengen Vorgaben der EU-AltautoV bzw. des deutschen Altfahrzeuggesetzes. Der Verwertungsprozess beginnt bei der Schadstoffentfrachtung und führt über die Demontage von Ersatzteilen sowie zu entfernenden Teilen zum Shreddern der Restkarosse. Die nach Altfahrzeug- Verordnung zertifizierten Entsorgungsfachbetriebe des bvse sorgen so dafür, dass die vom Gesetzgeber geforderten Verwertungsquoten erfüllt werden. |
Sonderabfall |