21.07.2016

R+H in Adelsdorf engagiert sich erfolgreich beim Umweltpakt Bayern

Nachhaltigkeit fordert neue Formen der Entwicklung, die dauerhaft sowohl  ökologisch, ökonomisch als auch sozial verträglich sind. Im Umweltpakt setzt die Bayerische Staatsregierung auf die Freiwilligkeit der Bayerischen Wirtschaft eigenverantwortlichen Umweltschutz in allen Bereichen des  Betriebes zu integrieren. Dies ist z.B. die Vermeidung vom Emissionen, Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz, Klimaschutz, Abfallvermeidung, Wasser, Abwasser und Gewässerschutz, Gesundheitsschutz, Naturschutz und Bodenschutz. Im aktuellen Umweltpakt haben sich bislang schon mehr als 1.200 Betriebe mit über 316.000 Beschäftigten beteiligt. 

Gelebter Umweltschutz
Die R+H Textilrecycling GmbH mit Sitz in Adelsdorf hat sich intensiv mit den Vorgaben auseinandergesetzt. Umweltschutz ist seit über 35 Jahren ein Thema, mit dem sich das Unternehmen beschäftigt. Als Partner gemeinnütziger Organisationen übernimmt R+H für deren Projekte nicht benötigte Altkleider und führt diese einer Sortierung zu. Noch zu verwendende  Alttextilien und Altkleidererhalten Menschen in Europa oder in Entwicklungsländern, die auf Gebrauchtkleidung angewiesen sind. Nicht mehr verwendbare Alttextilien und Altkleider führt R+H wieder einer stofflichen Verwertung zu, zum Beispiel als Recycling-Putzlappen. Neben dem Handel mit Produkten des Arbeitsschutzes ist der Betrieb einer SB-Autowaschanlage Bestandteil des Unternehmens. Auch hier spielt Umweltschutz eine wichtige Rolle.  Bei der Energieverwendung Strom ist das Unternehmen zu 84 % autark, neben PV-Anlagen wird Strom durch ein wärmegeführtes Blockheizkraftwerk erzeugt. Seit März 2016 wird der eigene Strom in Batteriestromspeichern gespeichert.

Erfolgreiche Kooperation mit Sozialunternehmen

Gewürdigt wurde vom Landrat auch die enge Zusammenarbeit der Adelsdorfer Firma mit den Sozialen betrieben der Laufer Mühle. Gemeinsam mit Michael Thiem, dem Geschäftsführer des asichgründer Sozialunternehmens, entwickelt Gerrit Hoppe Kooperationsmodelle für Beschäftigungs- und Integrationsprojekte. Durch diese Vernetzung werden aktuell an die 40 suchtkranke, langzeitarbeitslose und psychisch kranke Menschen, sowie Asylbewerber arbeitstherapeutisch sinnvoll angeleitet und beschäftigt. So werden sie bei den Prozessen der Erfassung, Sortierung, Weiterverarbeitung und Präsentation von Altkleidern miteingebunden und fachlich angelernt. „Aus diesen Tätigkeiten sind bereits feste Arbeitsplätze entstanden“ wie Thiem dem Landrat stolz berichten konnte.

Foto: Landrat Alexander Tritthart (4.v.l.) überreicht Gerrit Hoppe (3.v.l.) in Anwesenheit des  Adelsdorfer Bürgermeisters Karsten Fischkal (1.v.l.), des Verantwortlichen für Wirtschaftsförderung des Landkreises ERH Thomas Wächtler (6.v.l.), des Geschäftsführers der Laufer Mühlen Betriebe, Michael Thiem (7.v.l.), sowie Horst Gäck (5.v.l) als Geschäftsführer der Umweltfirma Envilex die Urkunde.

Bildquelle und Information: www.used-clothing.com

 

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