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Metallschrott

Metallschrottrecycling ohne Alternative

Metallschrotte sind als Sekundärrohstoffe unendlich oft und weitgehend ohne Qualitätsverlust in Stahlwerken, Gießereien und Metallhütten einsetzbar. Dadurch werden knappe primäre Rohstoffvorkommen geschont, Energie eingespart und CO2-Emissionen vermieden. Die bvse-Mitgliedsunternehmen sind in den Bereichen Erfassung, Transport, Lagerung und Aufbereitung von Fe- und NE-Metallschrotten tätig.

Nachrichten Schrott und KFZ

  • Rohstahlerzeugung zieht an

    Die Rohstahlerzeugung in Deutschland ist im Juli gegenüber dem allerdings schwachen Vorjahresmonat um knapp 4 Prozent auf 3,5 Millionen Tonnen gestiegen. Zuvor war sie zwei Monate in Folge rückläufig.

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  • SICON verwandelt Zurik in ein Qualitätsprodukt

    Der Export von Metallgemischen, auch Zurik, nach China wird zunehmend schwieriger. 'Green Fence' ist aber nicht nur eine Gefahr, sondern auch eine großartige Chance für die Schrottrecyclingindustrie. Denn viele Schrotthändler wollen die Chance...

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Branchenthemen

  • Kfz-Recycling

    Mit dem Altfahrzeuggesetz von 1998 sowie der Altfahrzeugverordnung von 2002 hat der Gesetzgeber die Grundlage für eine umweltgerechte, ressourcenschonende und geordnete Verwertung von Altfahrzeugen  geschaffen. Das Kfz-Recycling ist heute ein gutes...

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  • „Am Schrottmarkt herrscht ein Verdrängungswettbewerb“

    Der deutsche Schrottmarkt leidet nach Angaben von Sebastian Will unter „riesengroßen Überkapazitäten“. „Die installierte Schredder-Leistung beträgt 5,3 Millionen Tonnen, aktuell werden aber nur knapp 4 Millionen Tonnen Schrott verarbeitet“, sagte...

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Marktbericht

Der Markt für FE-Metalle 2016/2017

Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV-Stahl) erzeugten die deutschen Stahlwerke im vergangenen Jahr rund 42,1 Mio. Tonnen Rohstahl gegenüber 42,7 Mio. Tonnen im Jahr 2015. Die Produktion sank leicht um 1,4 Prozent bzw. knapp 600.000 Tonnen. Die Kapazitätsauslastung blieb mit 86 Prozent nahezu unverändert gegenüber der Auslastung 2015.

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Mädchen mit Zettel: Gemeinsam Zukunft gestalten

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Der bvse unterstützt seine 880 Mitgliedsunternehmen tagtäglich durch ein kompetentes interdisziplinäres Expertenteam und setzt sich darüber hinaus in Berlin, Brüssel und den Bundesländern für die Interessen des Mittelstandes der Sekundärrohstoff-, Recycling- und Entsorgungsbranche ein.

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Termine

Schrott der älteste Sekundärrohstoff der Welt

Der Prozess der Wiederverwertung ist eine logische Verknüpfung der Stufen Beschaffung/Sammlung, Transport, Sortierung/Aufbereitung und der Wiedereinführung der Sekundärrohstoffe in den Produktionsprozess. Historisch gesehen, gehören die Fe- und NE-Metalle zu den ältesten Sekundärrohstoffen der Welt.

Funde belegen, dass den Menschen bereits in der Bronzezeit die Bedeutung von Altmetallen bewusst war und sie daher Lagerplätze anlegten, auf denen man sich einerseits mit noch verwendungsfähigen aber ausgedienten Gegenständen versorgen konnte und andererseits nicht mehr gebrauchsfähige Gegenstände gesammelt wurden, um aus ihnen durch umschmelzen oder umschmieden neue Gebrauchsgegenstände herzustellen.

Eisenschrott definiert als Produktionsabfälle und nicht mehr brauchbare Gegenstände und Industriegüter aus Stahl oder Guss waren in der nachfolgenden Eisenzeit als wichtige Eisenträger bekannt. Unsere Vorfahren schmolzen nicht mehr verwendungsfähige oder nicht mehr benötigte Gegenstände aus Eisen ein und erzeugten daraus neue Güter oder sie schmiedeten sie zu neuen Gebrauchsgegenständen um. Der industrielle Siegeszug des Schrotts begann mit der Einführung des Siemens-Martin-Schmelzverfahrens im Jahre 1864. Nachfolgende Tabelle bestätigt diese Aussage.

Schrotteinsatz in deutschen Stahlwerken und Gießereien in Mio. t

1908 4,2 Mio. t
1917 8,6 Mio. t
1960 13,8 Mio. t
2010 22,3 Mio. t
2014 22,4 Mio. t

Weltweit liegt heute der Schrottanteil an der Rohstahlerzeugung bei rund 40 Prozent. Schrott ist nach Eisenerz der wichtigste Eisenträger für die Stahl- und Gussproduktion.

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