4. Verwertung


Der Schrotteinsatz ist abhängig vom jeweiligen Stahlerzeugungsverfahren und dem Produktionsprogramm. Je höher die Stahlqualität desto höher die Anforderungen an den einzusetzenden Schrott. In den 90-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben sich die Schrottmarktstrukturen geändert, weil viele Elektroöfen in Betrieb genommen wurden.

Im Jahre 2005 lag der weltweite Anteil der in Elektroöfen erzeugten Stahlmenge bei rund 33 Prozent, in den USA sogar bei 55,1 Prozent und in Deutschland bei 30,7 Prozent. Das Elektrostahlverfahren kann Stahl auf der Basis von Schrott erzeugen. Mit dem gestiegenen Bedarf an Schrott, hat sich gleichzeitig der Verbrauch an Schrottersatzstoffen, wie Eisenschwamm und Roheisen erhöht.

Der Fe-Anteil im Schrott schwankt je nach Schrottsorte von 80 Prozent bis 90 Prozent; Eisenschwamm verfügt über einen Anteil von 87 Prozent bis 92 Prozent und Roheisen von über einen Anteil von über 95 Prozent.

 Produktionsverfahren  Rohstoffbasis
 Elektrostahlverfahren 100 % Stahlschrott oder Eisenschwamm + Stahlschrott
 Oxygenstahlverfahren Roheisen bis max. 28 % Stahlschrottanteil

 

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