Fe-Schrott und NE-Metalle


Der Ersatz primärer Rohstoffe durch sekundäre Rohstoffe ist im Bereich der Fe-Metalle seit Jahrtausenden von besonderer Bedeutung. 

Die Erfassung und die Aufbereitung von Produktionsrückständen und von nicht mehr gebrauchs- oder verwendungsfähigen Gegenständen und Industriegütern aus Stahl oder Guß - dem sogenannte Schrott - erfolgen, um Stahlwerken und Gießereien einen Rohstoff zum direkten Einsatz zur Verfügung zu stellen. Der weltweite Verbrauch an Fe-Schrott in der Stahl- und Gießereiindustrie bewegt sich zur Zeit bei etwa 500 Mio. Jahrestonnen.

Sowohl ökonomisch als auch ökologisch ist die Wiedereinführung der Metalle in den Wirtschaftskreislauf von großer Bedeutung. Fe-Schrott ist unendlich oft und ohne Qualitätsverlust wieder einsetzbar. Durch seine Verwendung werden knappe natürliche Vorkommen geschont und wird Deponieraum nicht in Anspruch genommen, Energie kann in hohem Maße eingespart und CO2-Emissionen vermieden werden. Die Schrottwirtschaft ist eine wichtige Stütze der Kreislaufwirtschaft.

Die im bvse organisierten Stahl-Recyclingunternehmen beschäftigen sich mit der Beschaffung und dem Transport sowie der Lagerhaltung und Aufbereitung von Stahlschrott. Sie führen den qualitätsgesicherten Sekundärrohstoff durch die Bereitstellung an Stahlwerke und Gießereien wieder in den Wirtschaftskreislauf ein.

Eine entsprechend hohe Bedeutung bei der erneuten Nutzung und dem Wiedereinsatz in der Produktion kommt den Nichteisen-(NE)-Metallen wie beispielsweise Aluminium, Kupfer, Nickel, Zinn, Zink und Blei zu. Die Mitgliedsunternehmen des bvse sind in der fachgerechten Erfassung und Aufbereitung tätig. Die NE-Metalle stammen aus der industriellen Fertigung, aus Gewerbebetrieben und Haushaltungen. Unsere Unternehmen stellen eine qualitätsgesicherte Versorgung von Halbzeugwerken, Gießereien und Metallsekundärhütten sicher.

 

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