18.05.2013

Scholz Gruppe vermeldet Ergebnisrückgang in 2013

Unternehmen muss gegensteuern

Essingen/Bonn. Die Scholz AG meldet eine starke Belastung von Umsatz und Ergebnis durch den anhaltend schwierigen Stahlmarkt. Der Stahlmarkt ist auch zum Jahresbeginn 2013 weiterhin stark durch die sehr schwache konjunkturelle Entwicklung belastet.

Daneben wurde die Geschäftstätigkeit der Scholz AG nach eigenen Angaben im ersten Quartal durch die lange Winterperiode beeinträchtigt. Deshalb wurden im ersten Quartal bereits diverse Kostenreduzierungsmaßnahmen zur Ergebnisoptimierung umgesetzt. 

'Derzeit erarbeiten wir eine deutliche Ausweitung des Maßnahmenpakets zur Ergebnisoptimierung, um auch bei einem dauerhaft reduzierten Marktniveau profitabel wirtschaften zu können', so Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG.

Das scheint auch dringend erforderlich, lag doch die Verkaufstonnage an Sekundärrohstoffen im ersten Quartal lediglich bei 2,3 Mio. Tonnen, nach 2,7 Mio. Tonnen im ersten Quartal 2012, meldet das Unternehmen. 

Die Scholz AG führt in einer Presseinformationen weiter aus, dass gleichzeitig auch die Preise der gehandelten Sekundärrohstoffe weiter rückläufig waren, weshalb die Gesamtleistung gegenüber der Vorjahresperiode um 21,6% auf 1,02 Mrd. EUR geschrumpft ist.

In diesem Umfeld war ein verstärkter Margendruck zu verzeichnen, was im Vergleich zum Jahresbeginn 2012 zu einem Rohertragsrückgang um 24,7% auf EUR 152,4 Mio. führte. Das EBITDA gab deshalb von EUR 61,9 Mio. im Vorjahr auf EUR 34,8 Mio. im ersten Quartal 2013 deutlich nach. Das Ergebnis vor Steuern ist im ersten Quartal 2013 mit 4,0 Mio. EUR negativ nach einem positiven Wert von 19,0 Mio. im Vorjahr.

Die Scholz Gruppe geht von einer Bodenbildung und Stabilisierung des Stahlmarktes im Jahresverlauf 2013 aus, wobei das Marktvolumen im Gesamtjahr voraussichtlich unter dem bereits tiefen Niveau des Jahres 2012 liegen wird. 

Über die Scholz AG

Die Scholz Gruppe zählt zu den Marktführern und Schlüssellieferanten der Stahl- und Metallindustrie in Zentral-, Ost- bzw. Südosteuropa. Die Scholz Gruppe betreibt den Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht-Eisenmetallen, wie Kupfer und Aluminium und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Das Unternehmen ist mit über 7.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2012 einen Gesamtumsatz von rund EUR 4,7 Mrd. und einen Output von rund 9,9 Mio. Tonnen an Sekundärrohstoffen.

Weitere Infomationen:

Internetseite der Scholz AG 

 

schliessen

Kontaktformular

(*)
schliessen

MITGLIEDSANFRAGE

Ja, ich interessiere mich für die Mitgliedschaft im bvse e.V., habe aber noch ein paar Fragen. Setzen Sie sich bitte mit mir zwecks Abklärung in Verbindung.