1. Einleitung
Elektrische und elektronische Geräte wie beispielsweise Fernseher, Videorecorder, Hifi-Anlage, Homecomputer oder der Kühlschrank zählen heute zur Grundausstattung eines Haushalts. Auch in Büros und Geschäften sind elektronische Kassen, Computer- und Telekommunikationssysteme, Fotokopiersysteme und Strichcode-Scanner unentberlich geworden.
Wer sich von einem defekten oder einfach nur einem altersschwachen Fernsehapparat, Heimcomputer oder Elektrorasierer trennen will, der wirft diese Altteile in die Restmülltonne, mogelt sie unter den Sperrmüll oder bringt sie zu einem der kommunalen Wertstoffhöfe. Je sperriger die Teile sind, umso größer wird das Bemühen sein, beim Kauf eines neuen Gerätes das alte dem Händler zurückzugeben, der sich dann seinerseits um eine ordnungsgemäße Entsorgung kümmern muss. Wie das zu geschehen hat, wird zur Zeit lebhaft diskutiert.
Denn neben wertvollen Rohstoffen, wie Stahlblech und verschiedenen Edelmetallen, enthalten die Geräte zum Teil umweltschädliche Bestandteile, wie blei- und cadmiumhaltige Bildröhren, PCB-haltige Kondensatoren oder mit Flammschutzmitteln behandelte Teile wie Leiterplatten und Kunststoffgehäuse. Eine Gemischtentsorgung zusammen mit dem Haus- und Sperrmüll oder dem Gewerbeabfall ist daher nicht länger hinnehmbar, da es zu einem unkontrollierten Schadstoffeintrag in die Umwelt kommen kann, wenn Elektro(nik)-Altgeräte ohne vorhergehende Trennung in verwertbare Teile und Schadstoffe verbrannt oder deponiert werden.





