bvse-Arbeitsgruppe Styrolkunststoffe und Copolymere trifft sich in Bad Neuenahr

Der bvse hat eine Arbeitsgruppe für Styrolkunststoffe und Copolymere gegründet. Neben den neuen Arbeitsgruppen für PET-Recycling und Mischkunststoffe ist dies die dritte neue Arbeitsgruppe aus dem Bereich Kunststoffrecycling.

Styrolkunststoffe haben eine große Bedeutung sowohl bei den Standardkunststoffen wie auch bei den Technischen Kunststoffen. Die Styrolkunststoffe finden sich in den Bereichen Verpackung, Bau, Fahrzeuge, Elektro und Elektronik. In Deutschland werden etwa 400.000 Tonnen Polystyrol (PS), 240.000 Tonnen aufgeschäumtes Polystyrol (EPS) und 250.000 Tonnen PS-Copolymere verarbeitet. In den Abfall- und Restströmen finden sich circa 270.000 Tonnen Polystyrol, 95.000 Tonnen an EPS 90.000 Tonnen PS-Copolymeren. „Diese Mengen bilden eine gute Basis für das Recycling der Styrolkunststoffe. Mit der neuen Arbeitsgruppe möchten wir den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren stärken und so das Recycling vorantreiben“, so Dr. Dirk Textor, Vorsitzender des FV Kunststoffrecycling.

Die AG Styrolkunststoffe und Copolymere lädt alle Interessierten - insbesondere Aufbereiter und Verwerter, Maschinen- und Anlagenbauer sowie Händler und Makler - zu einem offenen Treffen ein, das auch Nicht-Mitgliedern des bvse offen steht. In diesem ersten Treffen wird die inhaltliche Ausrichtung der Arbeitsgruppe diskutiert. Eine konstituierende Sitzung mit organisatorischen Details ist für die zweite Jahreshälfte geplant. Die Arbeitsgruppe trifft sich am Rande des Altkunststofftages in Bad Neuenahr am 12. Juni von 11 bis 13 Uhr im Steigenberger Hotel.

 

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