03.07.2013

Rheinland-Pfalz: Noch sehr viel Abfall beseitigt

Die rheinland-pfälzischen Abfallentsorgungsanlagen nahmen im Jahr 2011 nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems knapp sieben Millionen Tonnen Abfälle entgegen, das waren 0,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die größte Menge davon waren mit 1,8 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle (Haushaltsabfälle und ähnliche gewerbliche und industrielle Abfälle). Ihr Anteil betrug 26 Prozent der gesamten Abfallmenge. Eine ähnliche Größenordnung erreichten die Bau- und Abbruchabfälle, auf die 25 Prozent entfielen. Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen, öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen sowie der Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch und Wasser für industrielle Zwecke umfassten knapp ein Fünftel der Abfallmenge. Diese drei Abfallarten repräsentierten somit gut 70 Prozent des Aufkommens.

Die größte Menge an Abfällen nahmen die fünf Abfallverbrennungsanlagen des Landes an. Ihr Hauptzweck ist die Abfallbeseitigung. Mit einer Menge von knapp 1,21 Millionen Tonnen (17 Prozent) lösten sie die Deponien als wichtigster Abfallentsorgungsweg ab. In den Abfallverbrennungsanlagen wurden vor allem Abfälle aus Abfallbehandlungs- und Abwasserbehandlungsanlagen (46 Prozent) sowie Siedlungsabfälle (32 Prozent) verbrannt. Mit einer nur geringfügig kleineren Menge folgten im Jahr 2011 die Sortieranlagen (1,2 Millionen Tonnen). Die größten Mengen machten hier Verpackungsabfälle (49 Prozent), sowie Siedlungsabfälle (29 Prozent) aus. Deponien nahmen gut eine Million Tonnen an. Es handelte sich vor allem um Bau- und Abbruchabfälle (82 Prozent). Für die Energieerzeugung wurden in den Feuerungsanlagen 959.000 Tonnen verwendet. Die Abfälle stammten vor allem aus Abfallbehandlungs- und Abwasserbehandlungsanlagen (53 Prozent) sowie aus der Holzbearbeitung (36 Prozent).

Die Daten stammen aus der im jährlichen Turnus stattfindenden Erhebung über die Abfallentsorgung, in die im Jahre 2011 rund 350 Anlagen einbezogen waren.

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