- 18.-19.06.2013 | eANV-Anwendertreffen in Magdeburg
- 26.06. 2013 | Landesversammlung Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland
- 27.06. 2013 | "Gefahrstoffe in der Praxis" in Bad Oeynhausen
- 04.07.2013 | Umweltschutz, Abfallwirtschaft und Recycling in Südafrika, Bonn
- 05. - 07.09.2013 | recycling aktiv 2013 auf dem Baden-Airpark
- 08.07.2013 | Veranstaltung zum Grünbuch Kunststoffabfälle in Brüssel
- 18.07.2013 | Abfallwirtschaftliches Seminar zu Biogenen Reststoffen in München
- 11.-13.09.2013 | 18th International Congress for Battery Recycling ICBR 2013
- 26./27.09.2013 | bvse-Jahrestagung in Berlin
- 16./17.10.2013 | Branchenforum Schrott / E-Schrott in Frankfurt



31.07.2012
IMR erhält Förderung für neue Schredderanlage
Das bvse-Mitgliedsunternehmen Innovative Metal Recycling GmbH (IMR) in Krefeld ist Betreiber einer Metallverwertungsanlage und erhält rund 340.000 EUR aus dem Umweltinnovationsprogramm (UIP) des Bundesumweltministeriums, um seine Schredderanlage energetisch zu optimieren. Das teilte das Ministerium mit.
Um metallhaltige Abfälle weiter verwenden zu können, müssen diese vorab in Schredderanlagen zerkleinert werden. Dazu werden mit Hämmern bestückte Rotoren eingesetzt, die von energieintensiven Elektromotoren betrieben werden. Bei der Zerkleinerung des Metallschrotts werden zudem Luftschadstoffe freigesetzt.
Am Standort der Innovative Metal Recycling GmbH in Krefeld soll eine innovative Schredderanlage errichtet werden, die weniger Energie verbraucht und den Ausstoß von Luftschadstoffen verringert. Mit speziell angepassten Filtrationssystemen können die nach TA-Luft (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft) zulässigen Grenzwerte für Staubemissionen sogar noch unterschritten werden. Zudem wird ein neuartiges Steuerungskonzept implementiert, mit dessen Hilfe die Geschwindigkeit der Transportbänder so geregelt wird, dass die Anlage mit maximalem Wirkungsgrad betrieben werden kann. Schließlich wird die Temperatur im Rotorraum verringert, so dass weniger Kohlenwasserstoffe verdampfen und in die Abluft gelangen.
Durch das Vorhaben können im Vergleich zu einer konventionellen Schredderanlage ca. 600 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.
Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter haben.







